20:31 03 August 2020
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    Der mögliche Ausstritt Großbritanniens aus der EU kann zum „Akt der wirtschaftlichen und politischen Selbstschädigung“ werden, der Fluggesellschaften, Autoherstellern und Finanzanstalten beträchtlichen Schaden zufügen wird, wie der britische Premier David Cameron laut der Zeitung The Telegraph erklärte.

    Laut Cameron ist ein Brexit „ein unnötiger Sprung ins Ungewisse“.

    „Wenn wir den gemeinsamen Markt verlassen, wird dies auch unseren Dienstleistungsbereich schädigen. Das ist gerade das größte Risiko, mit dem unsere Wirtschaft konfrontiert würde“, zitiert die Zeitung Cameron.     

    Beim EU-Gipfel am 20. Februar handelte Premier Cameron Sonderbedingungen für den EU-Verbleib Großbritanniens aus. Das betrifft vor allem die Aufnahme von Flüchtlingen. Dabei verzichtet London jedoch nicht auf sein Referendum über die EU-Mitgliedschaft, welches für den 23. Juni angesetzt ist.

    Laut der jüngsten Internet-Umfrage des Unternehmens ORB International befürworten mehr als 50 Prozent der Briten den EU-Austritt ihres Landes.

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    Tags:
    Referendum, Austritt, Unternehmen ORB International, EU, The Telegraph, David Cameron, Großbritannien