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    Panama-Offshore-Skandal von USA gesponsert und gegen Russland gerichtet - WikiLeaks

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    Enthüllungen der „Panama Papers“ (30)
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    Der Skandal um die Publikation der “Panama Papers“ der Kanzlei Mossack Fonseca ist auf Kosten der US-Regierung und aus dem Fonds des Milliardärs George Soros finanziert worden, wie WikiLeaks auf Twitter mitteilte.

    Laut der internationalen Enthüllungsorganisation ist „die Attacke gegen Putin vom US-Zentrum für Ermittlungen zu Korruption und organisierter Kriminalität (OCCRP) organisiert worden. Die Attacke richtet sich gegen Russland und die anderen Länder im postsowjetischen Raum. Sie wird von USAID (der US-Agentur für internationale Entwicklung) und von Soros gesponsert“. 

    WikiLeaks zufolge hat die US-Regierung ihren Ruf ernsthaft untergraben,  indem sie eine Attacke gegen Putin unmittelbar finanziert habe.

    Der Offshore-Skandal brach aus, nachdem eine Recherche der Journalistenorganisation von OCCRP, die vom UN-Demokratiefonds (UNDEF), der US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) und der „Offenen Gesellschaft“ von George Soros finanziell unterstützt wird, in führenden Massenmedien der Welt veröffentlicht worden war.

    USAID, eine US-Behörde für Unterstützung ausländischer staatlicher und nichtstaatlicher Institute, hatte 2012 auf Forderung der russischen Behörden ihre Tätigkeit im Land eingestellt. Der damalige russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch erklärte die Ausweisung der US-Behörde damit, dass sie versucht hatte, „durch die Verteilung von Fördermitteln politische Prozesse, darunter die Wahlen auf verschiedener Ebene, und Institutionen der Bürgergesellschaft zu beeinflussen“.

    Wie die „Süddeutsche Zeitung“ und die britische Zeitung „The Guardian“ dazu schreiben, zeugen die veröffentlichten Dokumente der panamaischen  Firma Mossack Fonseca von der Verwicklung von führenden Politikern und affilierten Personen in Offshore-Geschäfte.   Unter Hunderten von Namen werde auch der russische Präsident Wladimir Putin indirekt erwähnt. Allerdings stehe sein Name nicht in den präsentierten Dokumenten, heißt es.

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    Panama Papers, Skandal, George Soros, USA