00:52 26 September 2020
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    Thomas Berendt, Pressesprecher des Landkreises Märkisch-Oderland, vermutet keinen rechtsradikalen Hintergrund hinter den Schmierereien an der Gedenkstätte Seelower Höhen. Die rechten Parolen und Hakenkreuze, die in der Nacht zum Samstag auf Objekte des Gedenkstättenkomplexes geschmiert worden waren, sind bereits entfernt worden.

    In einem Gespräch mit Sputnik versicherte Berendt, dass der Gedenktag zur Erinnerung an die Schlacht um die Seelower Höhen am kommenden Samstag ungestört begangen werden kann.  Man dulde nicht, dass das Andenken an die gefallenen sowjetischen Soldaten in dieser Form beeinträchtigt werde, fügte er hinzu.

    Unbekannte hatten die Gedenkstätte für die Schlacht um die Seelower Höhen mit Schmierereien geschändet. Die Polizei ermittelt den Fall.

    Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden. Die am 16. April 1945 dort begonnene Operation der Roten Armee endete nach blutigen Gefechten mit der Einnahme Berlins Anfang Mai.

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    Seelower Höhen, Thomas Berendt