23:30 17 November 2019
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    Frühling auf der Krim

    Sanktionen ändern nichts an der Tatsache: Krim ist Teil Russlands – Außenamt

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    Politik
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    Der politische Druck vonseiten der EU, darunter die sogenannten antirussischen Sanktionen, werden nichts an der Tatsache ändern, dass die Krim ein integrierter Teil der Russischen Föderation ist. Das geht aus einer am Mittwoch in Moskau veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor.

    In einer Stellungnahme zu den jüngsten Erklärungen des Vorsitzenden des europäischen Rates und des niederländischen Außenministers Bert Koenders betonte das russische Außenamt:  „Was die Beziehungen zwischen Russland und der EU betrifft, entsteht der Eindruck, dass einige ranghohe EU-Vertreter nicht in der realen Welt, sondern weiterhin in einer von ihnen selbst konstruierten virtuellen Wirklichkeit leben.“

    „Bert Koenders ist nach wie vor der Ansicht, dass die im Hinblick auf das Völkerrecht nicht legitimen EU-Sanktionen die russische Führung zwingen könnten, ihre Position zur Krim zu ändern. Wir möchten ein weiteres Mal daran erinnern, dass die Krim und Sewastopol ein integrierter Teil der Russischen Föderation sind. Methoden des politischen und ökonomischen Drucks, zu denen die EU in letzter Zeit derart beharrlich greift, sind absolut aussichtslos und nicht in der Lage, diese Tatsache zu ändern“, hieß es in dem Papier.

    Das niederländische Außenministerium habe keine Lehren aus dem jüngsten Referendum in den Niederlanden zum Schicksal des Assoziierungsabkommens Ukraine-EU gezogen. „Eine Ursache dafür, dass die Niederländer gegen das Abkommen gestimmt haben, ist der fehlende Wille Kiews, die Minsker Vereinbarungen zu realisieren, was selbst von einigen ukrainischen Politikern anerkannt wird“, betonte das russische Außenministerium.

     

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    Tags:
    Sanktionen, Krim, Europäische Union, Russland