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18:50 15 Oktober 2019
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    Zusammenstöße zwischen Kurden und türkischer Polizei

    Moskau kritisiert Haltung von USA und EU zu Ankaras Vorgehen gegen Kurden

    © REUTERS / Murad Sezer
    Politik
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    Moskau hat Ankara dazu aufgerufen, auf Gewaltmethoden zur Lösung des Kurdenproblems zu verzichten und ist erstaunt über die fehlende Reaktion von Seiten der USA und der EU auf die Handlungen der türkischen Behörden, wie der russische OSZE-Botschafter Alexander Lukaschewitsch sagte.

    „In der Türkei wird die kurdische Minderheit auch weiter systematischer Gewaltanwendung ausgesetzt“,  heißt es in Lukaschewitschs Rede in der Sitzung des ständigen OSZE-Rates, deren Text auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht ist.

    „Wir sind darüber verwundert, dass die USA und die EU keine klare Stellungnahme zu der gegen die Kurden angewendeten Gewalt beziehen. Offenbar handelt es sich um doppelte Standards je nach der politischen Konjunktur“, betonte der russische Diplomat.

    Lukaschewitsch ist der Ansicht, dass die Türkei mit ihrem Einsatz gegen die Kurden „gegen die in der OSZE angenommenen Menschenrechtsverpflichtungen, darunter zu den nationalen Minderheiten, sowie gegen die entsprechenden Normen des humanitären Völkerrechtes verstößt.“

    „Wir rufen Ankara dazu auf, nicht auf die aussichtslose Lösung des jahrelangen Kurdenproblems auf einem gewaltsamen Wege zu setzen und die Rechte der friedlichen kurdischen Bevölkerung des Landes zu gewährleisten“, hob der Diplomat hervor.

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    Tags:
    Alexander Lukaschewitsch, Ankara, Kurdistan, Türkei, Moskau