04:44 02 April 2020
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    Die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, haben am Montag die Lage im Südosten der Ukraine und einige Probleme der bilateralen Beziehungen erörtert. Das teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach dem Telefonat der beiden Staatschefs mit.

    Besprochen worden sei auch das Schicksal der in Russland inhaftierten ukrainischen Soldatin Nadeschda Sawtschenko sowie der in der Ukraine inhaftierten russischen Bürger Jewgeni Jerofejew und Alexander Alexandrow. „Vereinbart wurde, dass Sawtschenko in nächster Zeit vom Generalkonsul der Ukraine in Rostow am Don besucht wird“, sagte Peskow.

    Am Montag waren Jerofejew und Alexandrow von einem ukrainischen Gericht zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt worden. Den beiden wurde zur Last gelegt, an einer „aggressiven Kriegführung“ sowie der „Verübung von Terrorakten“ in der Unruheregion Donbass beteiligt gewesen zu sein.

    Die Soldatin Sawtschenko war zuvor in Russland zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ein russisches Gericht befand sie für schuldig, im Juni 2014 im Gebiet Lugansk das Artilleriefeuer auf eine Gruppe von Zivilisten gelenkt zu haben. Dabei wurden zwei russische Reporter – Igor Korneljuk und Anton Woloschin — getötet.

    Experten schließen einen Austausch Sawtschenkos gegen die beiden in der Ukraine inhaftierten Russland nicht aus.

     

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    Tags:
    Lage, Telefonat, Wladimir Putin, Petro Poroschenko, Donbass, Ukraine, Russland