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03:46 13 November 2019
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    Situation in Syrien

    Putin: Russland hat Syrien vor Zerfall bewahrt

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    Mit seiner Unterstützung für die legitime Regierung um Baschar al-Assad hat Russland laut Präsident Wladimir Putin Syrien vor dem Zerfall bewahrt und bei der Befreiung von Hunderten Ortschaften vom IS geholfen.

    „In der letzten Zeit sind mehrere wichtige Schritte gelungen, die sowohl einer friedlichen Beilegung in Syrien als auch der Bekämpfung der internationalen Terroristen dienen, die sich dort eingenistet haben“, äußerte Putin am Mittwoch, als er im Kreml von ausländischen Botschaftern Beglaubigungsschreiben entgegennahm.

    „Die Unterstützung, die Russland der legitimen Regierung Syriens erwiesen hat, hat geholfen, einen Zerfall des syrischen Staates zu verhindern, die Machtinstitute zu erhalten und massenhafte zivile Opfer zu vermeiden“, sagte Putin.

    Mit Hilfe der russischen Luftwaffe haben die syrischen Truppen die strategische Initiative ergreifen und rund 400 Ortschaften, darunter wichtige Städte wie Palmyra, befreien können. Darüber hinaus seien mehrere Tausend Militante, „darunter auch Banditen aus Russland und anderen GUS-Staaten“, liquidiert worden, sagte Putin weiter.

    Er lobte auch die Zusammenarbeit mit dem Westen: „Gemeinsam mit den USA und anderen Partnern ist es gelungen, den politischen Prozess unter Teilnahme der Behörden in Damaskus und der Oppositionskräfte in die Wege zu leiten und Bedingungen für humanitäre Hilfe für die betroffene Bevölkerung in Syrien zu schaffen.“

    Die russische Luftwaffe hatte seit Ende September auf Bitte der Regierung in Damaskus intensive Angriffe gegen Stellungen des Daesh, der al-Nusra-Front und anderer Terrorgruppen in Syrien geflogen. Diese hatten in den vergangenen Jahren weite Teile des vorderasiatischen Landes erobert. Mit Hilfe der russischen Luftwaffe konnte die syrische Regierungsarmee die Dschihadisten aus vielen Orten vertreiben.

    Mitte März ordnete Präsident Putin an, den Großteil der russischen Streitkräfte aus Syrien abzuziehen. „Die Aufgabe, die dem Verteidigungsministerium und den Streitkräften gestellt wurde, ist im Großen und Ganzen erfüllt“, begründete der Kremlchef diese Entscheidung.

    Seit dem 27. Februar gilt in Syrien eine Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen. Die von Russland und den USA vermittelte Feuerpause nimmt Angriffe auf die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuften Gruppen aus. Seitdem vermittelt das russische Militär lokale Waffenstillstände zwischen Rebellen und Behörden. Eine große Rolle kommt dabei dem Aussöhnungszentrum auf dem russischen Stützpunkt in Latakia zu.

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