02:54 23 November 2017
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    Situation in Syrien

    Syriens Premier: Riad, Ankara und Doha versorgen Terroristen mit Waffen

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    Politik
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    Saudi-Arabien, die Türkei und Katar sowie westliche Länder wie Großbritannien und Frankreich wollen die Infrastruktur und die Wirtschaft Syriens zerstören. Zu diesem Zweck versorgen sie die dort agierenden Terroristen mit Waffen, wie der syrische Premier Wael al-Halki in einem Interview für Sputnik sagte.

    Diese Länder hätten nicht den Wunsch, zur politischen Regelung in Syrien beizutragen, sondern ließen nur die Terroraktivitäten dort eskalieren, so der Politiker.

    Ihm zufolge waren mehr als 5.000 Extremisten innerhalb der vorigen Woche über die türkische Grenze in die syrischen Provinzen Aleppo und Idlib gekommen. „Parallel dazu versuchen die genannten Länder, die Infrastruktur zu zerstören, die Wirtschaftsmöglichkeiten des syrischen Volkes zu untergraben und Syrien auf den Rang eines ‚minderwertigen Staates‘ herabzusetzen“, so der Premier.

    „Doch dank der syrischen Armee, des Volkes und dessen Führung unter Leitung von Präsident Baschar Assad sowie dank der Freunde, vor allem der Russischen Föderation und des Präsidenten Putin persönlich, haben sie keinen Erfolg erzielt. Unsere gut organisierte Abwehr hat es verhindert, Syrien eine Niederlage zuzufügen. Wir kämpfen gegen den internationalen Terrorismus in Syrien – egal in welchem Gebiet. Und vor allem gegen Jabhat an-Nusra und den IS“, so Al-Halki.

    Die russische Luftwaffe hatte auf Bitte des syrischen Präsidenten präzise Luftschläge gegen Objekte des IS und der Jabhat an-Nusra in Syrien ausgeführt. Seit dem 27. Februar ist im Land ein Waffenstillstand in Kraft. Der größte Teil des russischen Militärkontingentes wurde aus Syrien abgezogen, die verbliebenen Flugzeuge und Hubschrauber der russischen Armee greifen weiterhin Stellungen der Terroristen an.
     

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    Tags:
    Terroristen, IS, Terrorgruppierung Jabhat an-Nusra, Wael al-Halki, Syrien
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