02:54 23 November 2017
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    Soldaten aus Weißrussland bei Parade auf dem Roten Platz (2015)

    Weißrussland stellt bewaffnetes Kämpfen im Ausland unter Strafe

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    Jeder Weißrusse, der an einem Krieg im Ausland teilnimmt, muss in seinem Heimatland nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Parlament in Minsk hat ein Gesetz verabschiedet, welches die Teilnahme an Kampfhandlungen im Ausland selbst dann als Straftat einstuft, wenn keine Hinweise auf Söldnertum vorliegen.

    Laut dem Chef des weißrussischen Geheimdienstes KGB, Waleri Wakultschik, stellt eine Beteiligung von Bürgern an Kriegen im Ausland eine Bedrohung für Weißrussland dar. Es bestehe nämlich die Gefahr, dass „kampf- und bluterprobte  Militante“ ins Land zurückströmten.

    Bislang war es in Weißrussland nur strafbar, an als Söldner Auslandskriegen teilzunehmen. Die neue Rechtslage stellt auch das Anwerben weißrussischer Bürger als Söldner unter Strafe.

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    Tags:
    Strafe, Söldner, Weißrussland
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