04:45 28 Oktober 2020
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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad, deren Armee seit Jahren gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat“) und weitere Terrororganisationen kämpft, sieht den Terrorismus als eine Waffe an, die gegen unabhängige Staaten genutzt wird, um diese zu schwächen.

    Der Terrorismus sei „keine lokale Erscheinung“ mehr, sagte Assad nach Angaben des Senders RT am Montag in Damaskus bei einem Treffen mit einer Regierungsdelegation aus Marokko. „Jetzt ist der Terrorismus Teil eines politischen Spiels, um jene Länder zu schwächen, die unabhängige Entscheidungen treffen.“

    In Syrien dauert seit mehr als fünf Jahren ein bewaffneter Konflikt an, der laut UN-Angaben mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen sowohl bewaffnete regieurgsgegner, als auch islamistische Terrormilizen gegenüber. Die mächtigsten davon sind Daesh und die al-Nusra-Front, die mehrere Teile des Landes kontrollieren.

    Die USA und ihre europäischen Verbündeten streben eine Entmachtung von Syriens Staatschef Assad an und unterstützen bewaffnete Oppositionsgruppen in Syrien, die gegen Assads Armee kämpfen. Russland hingegen hält die Regierung Assad für einzig legitim und unterstützt deren Kampf gegen die Terroristen.

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    Baschar al-Assad, Syrien