22:56 28 Juni 2017
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    Fahrzeuggestütztes S-400-System (Archivbild)

    S-400-Raketenkomplexe: Russland und Indien schlossen milliardenschweren Vertrag

    © Foto: Russian Defence Ministry
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    Russlands Waffenexporte (275)
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    Indien und Russland haben sich vertraglich über die Lieferung russischer Flugabwehrraketensystemen vom Typ S-400 geeinigt, wie der indische Verteidigungsminister Manohar Parrikar sagte.

    Indien rechne nun mit einer möglichst baldigen Aufnahme der Lieferungen. 

    Im März 2016 hatte der Vizechef des Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, Wladimir Droschschow, betont, Russland habe den Vertragsentwurf über die S-400-Systeme erarbeitet und diesen der indischen Seite zur Unterzeichnung vorgelegt.   

    Im Dezember 2015 hatte das indische Militäramt laut Medienberichten dem Erwerb von nötigen S-400 und von 6.000 weiteren Raketen im Gesamtwert von rund sechs Milliarden US-Dollar für die Ausstattung von fünf Regimentern grünes Licht gegeben. 

    Das S-400-System (Nato-Code SA-21 Growler) ist gegen alle Typen von Flugzeugen, über Drohnen bis zu Marschflugkörpern, wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben keine Chance. Jedes System kann gleichzeitig 36 Ziele mit insgesamt 72 Raketen in einer Entfernung von bis zu 400 Kilometern beschießen.

    Noch im Herbst 2014 hatte China als erstes Land sechs Divisionen der S-400-Systeme im Gesamtwert von mehr als drei Milliarden US-Dollar gekauft.

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    Tags:
    Stealth-Bomber, S-400, Föderaler Dienst für militärtechnische Zusammenarbeit, Wladimir Droschschow, Manohar Parrikar, China, Indien, Russland
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