08:15 21 Februar 2020
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    Der Iran sieht laut Vize-Außenminister Hossein Amir-Abdollahian keine Alternative zu Baschar al-Assad als syrischem Präsidenten.

    „Wir sehen keine brauchbare Alternative zu Baschar al-Assad als Staatsoberhaupt Syriens“, so der Vize-Außenminister bei seiner Rede an einer Universität in Teheran. Zugleich betonte er, der Iran unterstütze nicht die Idee einer lebenslangen Präsidentschaft Assads.

    Die Vereinigten Staaten sowie die Europäische Union und andere Verbündete im Nahen Osten betrachten Assads Regime als nicht legitim und fordern dessen Rücktritt. Russland und der Iran betonen ihrerseits, das syrische Volk müsse selbst über das Schicksal seines Landes entscheiden und einen Präsidenten wählen.

    In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören. Die mächtigsten davon sind Daesh („Islamischer Staat“, IS) und die al-Nusra-Front, die in den vergangenen Jahren weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

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