06:54 25 März 2017
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    Russisches Außenministerium: Präsenz von US-Soldaten in Syrien unrechtmäßig

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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    Die Präsenz amerikanischer Soldaten in Syrien ist unrechtmäßig, sagte der stellvertretende Außenminister Russlands, Gennadi Gatilow.

    Laut Gatilow hatte die syrische Regierung keine Genehmigung zum Aufenthalt von US-amerikanischem Militär auf syrischem Gebiet erteilt.

    US-Präsident Barack Obama kündigte am Montag die Entsendung von 250 amerikanischen Soldaten nach Syrien an, die den lokalen Verbündeten beim Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat", IS) helfen sollen. Einen Tag später erklärte der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, der US-amerikanische Präsident könne die eventuelle Entsendung weiterer Kräfte in Betracht ziehen, wenn das Pentagon das als effektiv im Kampf gegen den IS einschätzt.

    Bis vor kurzem hielten sich in Syrien 50 amerikanische Soldaten, die laut dem Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Peter Cook, die Lage im Kampfbereich verbessert, Beziehungen zu den lokalen kampffähigen Kräften angeknüpft und die amerikanischen Operationen in Syrien verbessert hätten. Cook versicherte, die Soldaten würden nicht unmittelbar an den Kampfeinsätzen teilnehmen oder an die Frontlinie kommen.

     

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    Tags:
    Militär, Militärpräsenz, Soldaten, Terrormiliz Daesh, Außenministerium Russlands, US-Verteidigungsministerium, Pentagon, Peter Cook, Josh Earnest, Barack Obama, Gennadi Gatilow, USA, Syrien
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    Alle Kommentare

    • .....Die USA wird ohne Gewallt Syrien niemals verlassen...Genauso wenig wie die BRD...
    • avatar
      mhbh
      Wenn man die VSA dazu zwingen will, dass sie andere Länder verlassen, die sie entgegen des Völkerrechts und damit widerrechtlich betreten haben, was in Syrien eindeutig der Fall ist, muß man dafür sorgen, dass daheim im Inland der VSA schwerste Unruhen und Verwerfungen ausbrechen, so daß sie ihr Militär zur Bekämpfung derselben heimholen müssen. Erst wenn die Not im eigenen Lande groß genug ist und die eigene Hütte lichterloh brennt, dann könnte es sein, dass sie eine Abwägung treffen müssen. Mit Verhandlungen oder einem Verweise auf das Völkerrecht ist das nicht getan, da lachen sich die Verbrecher- Yankees nur den Ast. Man darf mit ihnen nicht verhandeln, sondern man muß sie zwingen!
    • avatar
      rex2zwei
      Sie müssen auch garnicht in Kampfhandlungen verwickelt sein. Sie müssen Daesh nur die Möglichkeit geben mit US-Flagge sicher von A nach B zu fahren.

      Den USA ist es offensichtlich zu lästig ständig diese Verrenkungen machen zu müssen, mit dem Kampf gegen Daesh zu argumentieren. Sie suchen den direkten Konflikt. Russland kann sich sicher sein, dass das "worst case szenanrio" genau die US-Strategie beschreibt.
    • Ste va de CaAntwort anmhbh(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      mhbh, du meinst so eine kleine bunte Revolution? Super Idee...hoffen wir, dass Bernie Sanders noch viele junge Leute in den USA begeistern kann und sie die kriminellen in der Regierung, Im Pentagon usw. vergraulen!
    • altes.fachbuch
      mischa sollte beim formulieren der un-resolutionen einfach jede missdeutung ausschließen oder einfach das veto stehen lassen!! ich kann nicht zubilligen, dass isis wie auch immer bekämpft werden darf, und dann sagen aber nicht in syrien!!
      waren es nicht die ami's die eine linie ziehen wollten?? dann nehmt die syrisch-irakische grenze:)
      im zweifel fehlt einfach die skrupellosigkeit: der ami will nicht zusammenarbeiten, also kopfprämie und scharfschützen, die syrer können zu hause machen, was sie wollen, und schnell verirren sich auch mal größere geschosse!
    • altes.fachbuchAntwort anmhbh(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      mhbh,
      im vietnamkrieg waren die plastesärge die besten argumente!
    • avatar
      billyvor
      Aber, aber sehr geehrter Herr Gatilow,

      US-Präsenz, in welchem Land auch immer, kann gar nicht unrechtmäßig sein.

      Die geschieht jeweils lediglich, um Freiheit und Demokratie zu bringen. Und denken Sie mal nach, wie viel Opfer die USA dabei selbst bringen, an Material und Menschen. Und wenn Ihnen das nicht ausreicht, der US-Waffenlobby werden Sie doch noch einen kleinen Verdienst gönnen.....
      So viel Menschenfreundlichkeit jedenfalls sollten Sie bitte nicht kritisieren.

      Achtung: Ironie...
    • Alexander Axt
      Die USA haben Russland gebeten die Gebiete, in denen US-Einheiten operieren von den Bombardements selbst dann auszunehmen, wenn dort Terroristen agieren.

      Das läuft auf eine Aufteilung Syriens in Einflusszonen hinaus, die jüngstens vom US-Außenministerium ins Spiel gebracht wurden.

      Denn natürlich werden Assads Truppen nicht in den Territorien angreifen, in denen sie keine Luftunterstützung mehr haben. Damit kann sich das, was die Amis ›gemäßigte Opposition‹ nennen, dort konsolidieren. Selbst wenn solche Gruppen früher unter der Fahne der ISIS gekämpft haben. Irgendwann tritt ein Status quo ein, den man über ›Friedensverhandlungen‹ definiert und schon ist Syrien de facto aufgeteilt.
    • avatar
      matschie2006
      Breschniev würde die eventuell gefangen nehmen lassen und nach Sibieren verfrachten. Einmal Sibierien und mit kalten Füssen zurück, da vergeht den Florida-Boy das Kriegsspielen.
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