03:13 16 November 2019
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    US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump

    Obamas „absolute Katastrophe“: Trump stellt eigenes Außenpolitik-Programm vor

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    Der US-republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seine Vorstellungen einer außenpolitischen Doktrin in Washington präsentiert.

    Für den Fall seiner Wahl zum US-Präsidenten verspricht Trump, die Beziehungen mit Russland und China in Ordnung zu bringen, sich mit Nordkorea zu einigen, die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) völlig zu besiegen sowie die Lage im Nahen Osten zu stabilisieren, wie der Milliardär am Mittwochabend im Center for the National Interest in Washington darstellte.

    Das Wichtigste sei dabei, all diese Fragen durch das Prisma der US-Interessen zu betrachten.

    „Meine Außenpolitik wird immer die Interessen des amerikanischen Volkes und die US-Sicherheit an erste Stelle setzen. Das muss immer die Priorität bleiben. Dies wird jeder Entscheidung, die ich treffen werde, zugrunde gelegt werden“, sagte Trump in seiner Rede.

    Die aktuelle Außenpolitik von Präsident Barack Obama bezeichnete Trump dabei als „eine absolute Katastrophe“. „Von den Fehlern im Irak gingen wir über zu Fehlern in Ägypten und Libyen. Und dann war entsprechend der Linie des Präsidenten Obama Syrien an der Reihe. Dieses Vorgehen führte zu Chaos in der Region und gab dem IS Raum zur Stärkung und Ausbreitung. Das ist extrem schlimm“, so Trump.

    Dem Präsidentschaftskandidat zufolge habe dies alles mit einer „gefährlichen Idee“ angefangen: dass die Nahostländer, „ohne Wunsch und Interesse daran zu haben“, einfach das Modell der westlichen Demokratie übernehmen könnten.

    Die Vereinbarung mit dem Iran bewertete Trump als „destruktiv“. Die Nato-Verbündeten der USA kritisierte  der Milliardär ebenfalls. Sie würden keinen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit leisten.

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    Außenpolitik, US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, USA