04:55 27 März 2017
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    US-Soldaten - Symbolbild

    Pentagon schickt 150 Soldaten nach Syrien: Damaskus prangert US-Aggression an

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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    Das syrische Außenministerium hat scharfe Kritik an der Entsendung von 150 US-Soldaten in den Nordosten Syriens geübt, meldet SANA.

    Zuvor hatte eine Quelle aus kurdischen Militärkreisen Sputniknews mitgeteilt, dass ungefähr 150 US-Militärangehörige in der von Kurden kontrollierte Stadt Rimelan (auch Rumeilan, Rumaylan, Rmelan) im nordöstlichen Syrien angekommen seien.

    Seit Ende 2015 wurde mehrmals berichtet, dass in der Nähe der Stadt ein US-Luftwaffenstützpunkt gebaut werde.

    „Damaskus lehnt diesen Eingriff, der mit der syrischen Regierung nicht abgestimmt wurde, kategorisch ab. Wir betrachten diesen Schritt als eine eklatante Aggression und Verletzung der nationalen Souveränität der Arabischen Republik Syrien“, heißt es in einer Pressemeldung des syrischen Außenministeriums.

    Wie der stellvertretende Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Ben Rhodes, zuvor bestätigte, hat Barack Obama beschlossen, 250 Soldaten zur Unterstützung der US-Verbündeten in Syrien bei der Bekämpfung der Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ einzusetzen.

     

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    Tags:
    Luftwaffenstützpunkt, Intervention, Barack Obama, Rumaylan, Rojava (Westkurdistan), USA, Damaskus, Syrien