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09:44 20 September 2019
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    US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump

    Trump: „Beziehungen mit Putin fangen gut an”

    © AFP 2019 / Timothy A. Clary
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    Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat keine Zweifel daran, dass seine Beziehungen mit Russlands Präsident Wladimir Putin einen guten Anfang nehmen, obwohl er die Manöver der russischen Jets über der Ostsee zur selben Zeit als höchst respektlos gegenüber den USA und US-Staatschef Obama attestiert.

    „Ich denke, dass wir gute Beziehungen hätten. Bis jetzt fangen sie gut an. Er sagte, dass Trump ein Genie ist, klar?“, sagte der Milliardär in einem CNN-Interview.

    Auf die Frage, was er über die Manöver der russischen Kampfflugzeuge über der Ostsee in unmittelbarer Nähe von US-Zerstörern und Jets denke, antwortete Trump, dass diese Handlungen „höchst respektlos gegenüber unserem Militär, unserem Land und unserem Präsidenten“ gewesen seien.

    „Ich würde ihn (Putin – Anm. d. Red.) anrufen und sagen: Mach das nicht wieder“, fügte er hinzu.

    Zuvor hatte Trump geäußert, dass US-Militärflugzeuge russische Kampfjets, die sich amerikanischen Flugzeugen auf eine gefährliche Distanz nähern, abschießen sollten, wenn die diplomatischen Kanäle zur Verhinderung solcher Vorfälle nicht funktionieren.

    „Und wenn das nicht funktioniert, dann weiß ich nicht (…), in irgendeinem Moment muss man schießen. Das ist eine Schande, eine Schande. Das ist eine absolute Verachtung unseres Landes und von Präsident Obama“, so Trump.

    Im Dezember 2015 hatte der russische Präsident Wladimir Putin den republikanischen Präsidentschaftskandidaten einen „sehr talentierten und markanten Menschen“ genannt und ihn als „absoluten Favoriten im Präsidenten-Wahlrennen“ bezeichnet. Trump hat bereits mehrmals behauptet, dass der russische Präsident ihn angeblich als Genie bezeichnet habe, obwohl Putin dies öffentlich nie gesagt hat.

    In letzter Zeit werfen die USA Russland die gefährliche Annäherung russischer Kampfjets an amerikanische Militärflugzeuge und Schiffe vor. Unter anderem äußerte Washington am 13. April seine Besorgnis darüber, dass im April eine russische Su-24 über dem Zerstörer „Donald Cook“ und ein russischer Su-27-Kampfjet am vergangenen Freitag in „gefährlicher Nähe“ eines US-Flugzeuges vom Typ RC-135 über der Ostsee geflogen seien.

    Seinerseits hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, dass die russischen Piloten bei diesen Manövern alle internationalen Sicherheitsnormen eingehalten hätten.

     

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    Tags:
    Beziehungen, Donald Trump, Wladimir Putin, Ostsee, USA, Russland