01:40 19 August 2017
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    Uneinig besorgt: US-Studie über Rolle der USA in der Welt

    © AFP 2017/ Timothy A. Clary
    Politik
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    US-Bürger sind mehrheitlich der Ansicht, dass sich die Vereinigten Staaten mehr um eigene Probleme kümmern und andere Staaten in Ruhe lassen sollten, wie eine neue Studie des Pew Research Center zeigt.

    Nur 37 Prozent der Befragten gaben an, dass die USA anderen Staaten beim Lösen derer Probleme helfen sollten. 41 Prozent halten das derzeitige Engagement der USA bei der Lösung der Weltprobleme für zu intensiv, so die Studie.

    49 Prozent der befragten Amerikaner schätzen die Einmischung der USA in die globale Wirtschaft als negativ ein, da diese im Land selbst zu Gehaltskürzungen und Stellenabbau führe. 44 Prozent befürworten das Engagement, weil es den USA neue Märkte und Wachstumsmöglichkeiten eröffne.

    Skeptisch sind die Amerikaner vor allem in Bezug auf die Rolle der USA in der Welt: 46 Prozent glauben, die USA als Weltmacht sind heute weniger stark und bedeutend als noch vor zehn Jahren. Nur 21 Prozent beharren darauf, dass das Land mächtiger geworden sei.

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    Umfrage, USA