23:25 23 August 2017
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    Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten

    Kreml-Sprecher: Terrorbekämpfung ja, aber ohne Störung der Waffenruhe in Syrien

    © Sputnik/ Grigory Sysoev
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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, zufolge muss die Feuerpause in Syrien unterstützt und jedes Handeln, das dem Waffenstillstand schaden könnte, vermieden werden.

    “…Das offensive Vorgehen gegen die Terroristen wird selbstverständlich fortgesetzt. Dabei muss man natürlich die Feuerpause – das ‚Regime der Stille‘ — auf jede Weise unterstützen und jegliche Handlungen vermeiden, die dem jetzigen wackeligen Waffenstillstand  schaden könnten“, sagte Peskow am Freitag zu Journalisten. Er war nach der Reaktion des US-Außenministeriums auf das Gratulationstelegramm von Baschar Assad an den russischen Präsidenten Wladimir Putin anlässlich der Siegesfeuer am 9. Mai in Russland gefragt worden.

    Darin vergleicht der syrische Präsident die Heldentat der sowjetischen Stadt Stalingrad (heute Wolgograd) im Großen Vaterländischen Krieg (1041-1945) mit der harten Prüfung, der Aleppo und ganz Syrien heute ausgesetzt seien.

    Laut dem amtlichen Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, halten die USA die vom syrischen Präsidenten  Baschar Assad  bekundete Absicht, einen vollständigen Sieg in Aleppo durchzusetzen, für unannehmbar. Washington wolle  diese Frage mit Russland erörtern und es dazu bringen, die syrischen Behörden im Sinne der Einhaltung der Waffenruhe im Land zu beeinflussen, hieß es.

    Peskow betonte, die russische Seite wisse um Probleme von Aleppo, wo Terrormilizen und Gruppen der so genannten gemäßigten Opposition eng miteinander verflochten seien.

    „Die russische Seite steht in ständigem Kontakt mit der syrischen Führung. Selbstverständlich wird das Thema der Waffenruhe, der Aufrechterhaltung der Feuerpause bei den Kontakten mit unseren syrischen Partnern stets behandelt“, so Peskow.

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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)

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    Tags:
    Waffenruhe, US-Außenministerium, Dmitri Peskow, Syrien
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