22:27 22 August 2017
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    Migranten bei einem Protest am 25. März in dem Idomeni-Flüchtlingslager

    Neuer „Vorstoß“ aus Polen: Flüchtlinge bewaffnet in Krieg um Heimat zurückschicken

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    Migrationsproblem in Europa (1281)
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    Der Chef der polnischen Bauernpartei und ehemalige Arbeitsminister, Wladyslaw Kosiniak-Kamysz, hat vorgeschlagen, in der EU angekommene Flüchtlinge zu bewaffnen und sie in ihre Heimat zurückzuschicken, damit sie dort für die Freiheit ihres Landes kämpfen können.

    „Wir müssen aus humanitären Gründen Frauen und Kinder aufnehmen, wenn es notwendig wird. Dazu ruft auch der Heilige Vater auf“, so der Politiker gegenüber dem Sender TVP Info. „Die Männer aber sollten bewaffnet und in den Kampf für die Freiheit ihres Vaterlandes zurückgeschickt werden“.  

    Eine automatische Verteilung der Flüchtlinge, die die EU-Kommission vor kurzem vorgeschlagen hatte, sei Kosiniak-Kamysz zufolge absolut „inakzeptabel“: „Polen wird dieser Verteilung nie zustimmen“. 

    Zuvor haben polnische Medien unter Hinweis auf das Innenministerium berichtet, dass im Einklang mit diesem neuen Vorschlag bis zu 150.000 Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika nach Polen ankommen können. 

     

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    Tags:
    zurückschicken, Heimat, bewaffnen, Migranten, Polnische Bauerpartei, Wladyslaw Kosiniak-Kamysz, Naher Osten, Afrika, Polen
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