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    Der am Donnerstagabend vorgenommene Angriff auf ein Flüchtlingslager im Raum Idlib in Syrien könnte von der Terrormiliz Jabhat an-Nusra absichtlich oder irrtümlich ausgeführt worden sein, wie der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, am Freitag in Hmeimim sagte.

    „Den vorliegenden Foto- und Videoaufnahmen nach zu urteilen, könnte der Schlag absichtlich oder irrtümlich mit Mehrfachraketenwerfern ausgeführt worden sein, wie sie von der Gruppierung Jabhat an-Nusra in diesem Raum intensiv eingesetzt werden“, so Konaschenkow.

    Laut dem Militär gibt es auf der Webseite der Terrororganisation – entgegen Medienberichten  — keine Meldung darüber. „Es gibt nur eine Mitteilung auf Facebook ohne Zeit- und Tagesangaben“, so Konaschenkow.

    Am Donnerstag waren Medienberichte über das Bombardement eines Flüchtlingslagers bei Sarmada  in der Provinz Idlib erschienen. Der Angriff soll bis zu 30 Menschen das Leben gekostet haben.

    Einige Medien geben den syrischen und den russischen Streitkräften die Schuld für das Geschehene.

    Wie Sputnik aus einer syrischen Militärquelle erfuhr, hat weder  die Luftwaffe noch die Artillerie Syriens das Flüchtlingslager angegriffen.  Die USA behaupten ebenfalls, dass die von ihnen geführte Koalition an dem Angriff nicht teilgenommen hat.

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    Tags:
    Attacke, Angriff, Terrorgruppierung Jabhat an-Nusra, Igor Konaschenkow, Syrien