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    Russische Bomber greifen Terroristenstellungen in Syrien an

    Syrien-Einsatz: Kreml gesteht Probleme mit Kriegsgerät

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    Nach mehr als sieben Monaten Syrien-Einsatz gesteht der Kreml Mängel beim Betrieb von Kriegsgerät ein. Das Funktionieren der Technik sei das größte Problem gewesen, sagte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Mittwoch in Moskau.

    Staatschef Wladimir Putin hatte bereits am Dienstag in einer Beratung mit hohen Militärs bekannt gegeben, dass der russische Syrien-Einsatz „gewisse Probleme“ aufgedeckt habe.

    Kreml-Sprecher Peskow wurde am Mittwoch etwas konkreter: Es handle sich in erster Linie um den Betrieb von Kriegstechnik. „Die gesammelten Erfahrungen werden ausgewertet, um die technischen Mittel zu verbessern.“ Näheres wollte er nicht mitteilen: „Das sind dienstliche Informationen.“

    Die russische Luftwaffe hatte seit Ende September auf Bitte der Regierung in Damaskus intensive Angriffe gegen Stellungen des Daesh, der al-Nusra-Front und anderer Terrorgruppen in Syrien geflogen. Diese hatten in den vergangenen Jahren weite Teile des vorderasiatischen Landes erobert. Darüber hinaus feuerte die russische Kriegsmarine vom Kaspischen Meer und vom Mittelmeer aus Marschflugkörper auf die Terroristen-Stellungen ab. Mit russischer Militärhilfe konnte die syrische Regierungsarmee die Dschihadisten aus vielen Orten vertreiben.

    Mitte März ordnete Präsident Putin an, den Großteil der russischen Streitkräfte aus Syrien abzuziehen. „Die Aufgabe, die dem Verteidigungsministerium und den Streitkräften gestellt wurde, ist im Großen und Ganzen erfüllt“, begründete der Staatschef diese Entscheidung.

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    Dmitri Peskow, Syrien, Russland