14:53 14 November 2019
SNA Radio
    Frühling auf der Krim

    Krim-Parlamentschef: Halbinsel für Ukrainer „ohne Infektion mit brauner Pest“ offen

    © Sputnik / Sergej Malgavko
    Politik
    Zum Kurzlink
    Integration und Entwicklung der Krim-Region (294)
    19856
    Abonnieren

    Die russische Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist für diejenigen Ukrainer offen, die die Politik der ukrainischen Behörden nicht teilen, sagte Krim-Parlamentschef Wladimir Konstantinow gegenüber Journalisten.

    „Unsere Türen sind offen für unsere ukrainischen Brüder, die nicht mit dieser ‚braunen Pest‘ infiziert sind. Sie werden in unsere Welt zurückkehren, wie dies beim Gedenkmarsch ‚Unsterbliches Regiment‘ gewesen ist, der alle Länder und Völker in einem antifaschistischen Impuls vereinigt hat“, betonte Konstantinow.

    Außerdem bezeichnete der Krim-Parlamentschef die Politik der Kiewer Behörden als „dumm und ungeeignet für das ukrainische Volk“. 

    Zuvor hatten einige ukrainische Medien geschrieben, dass die Schwarzmeer-Halbinsel wieder zu einem Lieblingserholungsort der Ukrainer werde. Auf der Krim seien bereits ukrainische Reiseveranstalter tätig. 

    Ihren Worten zufolge planen hauptsächlich Bewohner der Ost- und Zentralukraine, ihren Urlaub auf der Krim zu verbringen. Obwohl die Nachfrage vorläufig keine Massenerscheinung sei, sei sie aber deutlich höher als vor zwei Jahren. 

    Die Ukraine hatte vor dem Hintergrund einer Verschlechterung der Beziehungen zu Russland wegen des Militärkonfliktes im Donbass auf allgemeine sowjetische Traditionen bei der Begehung des Siegestages verzichtet. 

    Kiew hatte Moskau mehrmals vorgeworfen, „zu versuchen, den Sieg nur sich selbst zuzuschreiben“. Moskau hatte wiederholt betont, dass dies ein gemeinsamer Sieg wäre, den verschiedene Nationalitäten errungen hätten. An der Front sei es niemandem eingefallen, zwischen Russen, Armeniern, Ukrainern und Kasachen sowie Tataren oder Georgiern zu unterscheiden. 

    Die Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol hatten sich im Marz 2014 mit Russland wiedervereinigt, nachdem die Krim-Bewohner per Referendum den gewaltsamen Machtwechsel im Februar 2014 in Kiew als illegal abgelehnt und für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hatten. Moskau unterstreicht, dass die Volksabstimmung auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim voll und ganz den Völkerrechtsnormen und der UN-Charta entspreche.

    Laut den Krim-Behörden hatten allein im vorigen Jahr 460.000 Ukrainer, also zehn Prozent der Gesamtzahl an Touristen, auf der Krim Urlaub gemacht, während aus den ehemaligen Sowjetrepubliken und aus Ländern außerhalb des postsowjetischen Raums etwa 92.000 Menschen (zwei Prozent) angereist waren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Integration und Entwicklung der Krim-Region (294)

    Zum Thema:

    Russen loben Putin für Schutz Syriens und Entwicklung der Krim-Region
    Ukrainer fordern von Poroschenko, Krim vom Festland abzuschneiden
    „Kein Krim-Tauschdeal“ - Moskau lehnt US-Angebot ab
    Moskau: EU verstößt gegen Grundrechte der Krim-Bewohner
    Tags:
    Touristen, Siegestag, Urlaub, Uno, Wladimir Konstantinow, Donbass, Krim, Ukraine, Russland