10:48 26 Juli 2017
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    Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat

    Irak: IS exekutiert Dutzende Deserteure durch lebendiges Begraben

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    Die Terrormiliz IS, die in der letzten Zeit mehrere Niederlagen gegen die syrische und die irakische Armee einstecken musste, geht brutal gegen die IS-Kämpfer vor, die den Kampf verweigern.

    Wie die Agentur AhlulBayt meldet, hat der IS kürzlich Dutzende Kämpfer wegen Desertierens auf grausamste Weise getötet. Die Männer sollen vor einem Gefecht bei der Wohnsiedlung Bashir im Norden des Landes geflohen sein. Andere Kämpfer schnappten die Deserteure und stellten sie vor ein Gericht des Kalifats. Die „Fahnenflüchtigen“ wurden am Stadtrand von Kayara unweit von Mossul lebendig begraben.

    Nach Angaben der Agentur ARA News wurden insgesamt 45 Menschen auf diese Weise hingerichtet. Sie sollen wegen der Weigerung angeklagt worden sein, gegen die Peschmerga-Einheiten – die Selbstverteidigungskräfte der irakischen Kurden – zu kämpfen. Wegen des massenhaften Desertierens mussten die IS-Einheiten Bashir verlassen.

    Ende Februar waren 35 Islamisten wegen der Beteiligung an einer Verschwörung gegen die IS-Führung erschossen worden. Zuvor waren zehn IS-Mitglieder exekutiert worden, die ihre Stellungen während einer Offensive der irakischen Regierungstruppen in der Provinz Anbar verlassen hatten.

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