11:02 02 Juni 2020
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    Der Kreml sieht in dem von der russischen Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor beschlossenen Embargo für Obst und Früchte aus der Türkei keinen politischen Hintergrund: Die Behörde habe ihre Entscheidung ganz konkret begründet, wie Präsidentensprecher Dmitri Peskow am Donnerstag sagte.

    Journalisten wollten vom Kremlsprecher wissen, womit die heutige Meldung über ein geplantes Embargo verbunden sei: Mit den abgekühlten Beziehungen zur Türkei oder mit Quarantänemaßnahmen.

    „Das sollte man bei Rosselchosnadsor erfragen. Rosselchosnadsor betreibt keine Politik, die Behörde befasst sich mit ihrem spezifischen Thema“, so Peskow. Er finde die Begründung der Behörde, warum solche Maßnahmen eingeführt werden, ganz konkret.

    Der Chef von Rosselchosnadsor, Sergej Dankwert, sagte am Donnerstag zu Sputniknews, die Behörde wolle vom Montag an die Einfuhr von Zucchinis, Zitronen und Grapefruits – und damit von allem, was noch erlaubt gewesen war – aus der Türkei wegen regelmäßiger Verstöße gegen die phytosanitären Vorschriften verbieten.

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    Tags:
    Lebensmittel, Obst, Embargo, Türkei, Russland