16:09 25 Januar 2020
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    Nach einem Auslaufen der Sanktionen könnte das Handelsvolumen zwischen Niederösterreich und Russland um das Zweifache auf bis zu 500 Millionen ansteigen, wie es laut einem Online-Bericht vom ORF Niederösterreich nach dem Treffen einer russischen Delegation mit der Regierung von Niederösterreich hieß.

    Russland gelte als einer der Hoffnungsmärkte der örtlichen Wirtschaft, nur die Sanktionen würden dem erhofften Ausbau der Wirtschaftskontakte im Weg stehen, so der ORF-Bericht. In Niederösterreich halte man die EU-Sanktionen gegen Russland ganz klar für nicht zielführend.

    „Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass die Sanktionen keinen Erfolg gebracht haben. Im Gegenteil: Es hat die Landwirtschafts- und Wirtschaftsbetriebe getroffen. Daher würde ich mir wünschen, wenn die Sanktionen Ende Juni ablaufen, dass es hier zu einer partnerschaftlichen Lösung mit Russland kommt“, zitiert der ORF die Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

    Landtagspräsident Hans Penz betonte nach dem Treffen, die Niederösterreicher haben in Russland einen sehr guten Ruf: „Die Firmen, die bisher tätig sind, werden von der russischen Administration unterstützt, und alleine das Kommen einer hochkarätigen Delegation zeigt, dass Niederösterreich auch für Russland interessant ist“.

    Insbesondere der Großraum Moskau, der allein schon doppelt so viele Einwohner wie Österreich hat, dürfe als Wachstumsregion mit hohem Potential nicht versäumt werden.

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    Tags:
    Handel, Sanktionen, Russland, Österreich