03:13 24 Januar 2020
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    Der neue Bürgermeister von London hat Donald Trump zu Gast eingeladen, damit der amerikanische Präsidentschaftskandidat begreift, wie der Islam im westlichen Alltag aussieht, schreibt die „Huffington Post“.

    „Triff meine Frau und meine Töchter, meine Freunde und meine Nachbarn, triff Londoner, die Briten  sind, sie sind Londoner, sie sind Muslime“, schlug Sadiq Khan vor.
    Diese Reaktion erfolgte auf Trumps Forderung, dass „alle Muslime aus den USA verbannt werden sollen“.

    Im Gespräch mit Piers Morgan in der TV-Sendung „Good morning Britain“ wies Khan den Amerikaner Extremismus nach. Trump spiele den Terrororganisationen, wie etwa Daesh, in die Hände, indem er die Meinung verbreite, der Islam sei nicht kompatibel mit den liberalen Werten des Westens.

    Er könnte eine Ausnahme für Khan machen, damit er die USA besuchen könnte, äußerte Trump. Darauf erwiderte der Bürgermeister in derselben TV-Sendung, er sei „genauso wie die anderen“ und verdiene diese Ehre nicht.

    Trotz der Einladung nach London machte Khan klar, wen er als neuen Präsidenten der USA sehen will:  „Ich hoffe, Hillary Clinton zerschlägt ihn“.

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