06:12 21 Juli 2018
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    „Russischer Faktor“ auch beim Brexit im Spiel? Kreml spricht von neuem Phänomen

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    Dass der „russische Faktor“ jetzt auch bei den Debatten um einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, dem sogenannten Brexit, ins Spiel kommt, ist laut dem russischen Präsidentensprecher Dmitri Peskow ein „neues Phänomen“.

    Damit kommentierte Peskow die Worte des britischen Premierministers David Cameron, ein Brexit würde den russischen Präsidenten Wladimir Putin sehr erfreuen.

    „Wir haben uns zwar schon daran gewöhnt, dass der russische Faktor eines der ständigen Instrumente bei US-Wahlkampagnen ist, die Verwendung des russischen Faktors bzw. des Putin-Faktors  beim Thema Brexit ist für uns jedoch etwas Neues“, so der Kremlsprecher.

    Zugleich betonte er, Russland strebe gute, partnerschaftliche und gegenseitig vorteilhafte Beziehungen mit der EU als Ganzes und mit einzelnen EU-Ländern  an.

    Das Referendum über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens findet am 23. Juni statt. Die Frage des Referendums, die im Land bereits als der wichtigste strategische Beschluss einer ganzen Generation bezeichnet wird, lautet: „Sollte das Vereinigte Königreich Mitglied der Europäischen Union bleiben oder die Europäische Union verlassen?

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    Tags:
    Brexit, Großbritannien, Russland