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    China fordert von USA: „Aufklärungsflüge sofort stoppen!“

    © Flickr/ US Air Force/Jim "Hazy" Hazeltine
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    China und USA auf Konfrontationskurs (73)
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    Die Aufklärungsflüge US-amerikanischer Militärflugzeuge bedrohen die Sicherheit Chinas zu Wasser und in der Luft, wie ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums heute erklärt hat.

    Zuvor hatte das Pentagon mitgeteilt, zwei chinesische Jagdflugzeuge hätten am Dienstag einen US-Aufklärer über internationalen Gewässern des Südchinesischen Meeres abgefangen. Das US-Verteidigungsministerium hat den Vorfall zunächst als ungefährlich eingestuft.

    „Es muss betont werden, dass amerikanische Militärflugzeuge fortwährend Flüge nahe der chinesischen Küstenregionen durchführen, aufklärerische Tätigkeit durchführen und damit eine enorme Bedrohung für die Sicherheit Chinas zu Wasser und in der Luft darstellen“, sagte der chinesische Ministeriumsvertreter gegenüber der Presse.

    „Wir fordern von den USA, die nahen Aufklärungsflüge unverzüglich einzustellen und ähnliche Fälle in Zukunft nicht zuzulassen“, betonte der Sprecher.

    In der Tat haben chinesische Abfangjäger laut Ministeriumsangaben das amerikanische Aufklärungsflugzeug während seines Aufklärungsflugs nahe der chinesischen Hainan-Insel verfolgt. Dabei haben die Jagdflugzeuge jedoch den Sicherheitsabstand eingehalten und keinerlei gefährliche Manöver unternommen.

    „Das Vorgehen der chinesischen Flugzeuge war absolut professionell und stellte keine Gefahr dar“, hob der Sprecher des chinesischen Außenministeriums hervor.

    Mehr zum Thema: Muskelspiel für USA? China intensiviert Marinemanöver

    In letzter Zeit ist das Risiko einer Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China im Südchinesischen Meer wegen militärischer Aktivitäten beider Länder in dieser Region gestiegen.

    Hinsichtlich einiger Grenzfragen vertritt China eine von der Position Bruneis, Malaysias, Vietnams, der Philippinen und des chinesischen Taiwans abweichende Haltung. China erhebt Gebietsansprüche auf die Xisha- und Nansha-Inselgruppen, die auch andere Länder für sich beanspruchen, und erklärt, seine Tätigkeit auf diesen Inseln und den umgebenden Gewässern sei rechtmäßig und falle unter chinesische Hoheit.

    Die Vereinigten Staaten beschuldigen China regelmäßig der Militarisierung des Südchinesischen Meeres. Peking hingegen weist diese Vorwürfe als unbegründet zurück. Washington erkennt den Anspruch Chinas auf die Inselgruppen nicht an und besteht auf dem Recht „Flugzeuge und Schiffe überall dort einzusetzen, wo es vom Völkerrecht erlaubt ist“. Beide Seiten demonstrieren in regelmäßigen Abständen ihre militärische Präsenz in der Region.

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    Südchinesisches Meer, China, USA