06:41 09 April 2020
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    Das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) ist laut der französischen Tierschutzaktivisten Brigitte Bardot, ehemals Filmstar, Model und Sexsymbol, von allen Standpunkten aus Wahnsinn.Im Zusammenhang mit einem Tierquälerei-Skandal in französischen Farmen gewährte Bardot der Agentur Sputnik ein Interview.

    Der Tierschützerin zufolge ist der internationale Handel allzu intensiv und ruiniert französische Produzenten und Viehzüchter. Daher könnte das TTIP-Abkommen in einer Sanitär-, Umwelt- und Wirtschaftskatastrophe gipfeln…  
    „Jedes Land sollte bitte sehr davon leben, was es selbst produziert. Wir könnten nur im Bedarfsfall etwas von anderen kaufen“, sagte Bardot.

    „In welch schrecklicher Zeit wir leben!!!“, rief die Aktivistin aus. „Die Konzentrations-Betriebe mit Tausenden Kühen sind ein Horror, den uns die Globalisierung aufgezwungen hat. Wo bleibt denn die Natur? Alles ist von der Tierzuchtindustrie besetzt. Hilfe!“

    Brigitte Bardot ist unter anderem als Gründerin und Chefin eines Tierschutzfonds (Foundation for the Welfare and Protection of Animals) bekannt. Um ihren Fonds finanziell zu unterstützen, hatte sie Schmuck und andere persönliche Gegenstände versteigert.

    Nach ihrer Tätigkeit als Tierschützerin gefragt, sagte Bardot: „Mein Fonds nimmt ausnahmslos alle Tiere in Schutz. Das ist eine schwere Arbeit, die meine großartigen Mitarbeiter leisten. Wir haben Vertretungen auf fünf Kontinenten und wir sorgen uns um Tausende Tiere in aller Welt.“

    Auf die Frage nach einem möglichen Staatsbürgerschafts-Antrag in Russland sagte Bardot: „Frankreich hat sich zum Leidwesen stark verändert und ich kann es nicht mehr wiedererkennen. Und mein Herz und mein Wesen streben nach Russland. Ich schwärme für dessen Sprache, Musik, Tänze, Lachen und Tränen und insbesondere für den slawischen Geist!! Außerdem haben Sie Glück mit Ihrem großartigen Präsidenten Wladimir Putin! Aber auch dort (in Russland) gibt es allerhand zu tun, was den Tierschutz betrifft. Und ich rechne mit Hilfe von Seiten der Russen in dieser Angelegenheit.“ 

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    Tags:
    Interview, Brigitte Bardot, Frankreich