05:40 16 Dezember 2019
SNA Radio
    Taliban-Terroristen in Afghanistan (Archivbild)

    Käufliche Verhandlungen? Kabul soll Taliban finanzieren – Medien

    © AFP 2019 / Noorullah Shirzada
    Politik
    Zum Kurzlink
    2523
    Abonnieren

    Die afghanische Regierung unterstützt eine Reihe radikaler Taliban-Fraktionen finanziell, um deren Leiter zur Teilnahme an Friedensverhandlungen zu bewegen, teilt The Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf afghanische und amerikanische Quellen mit.

    Laut dem WSJ soll jeweils ganz bestimmten Untergruppen der Taliban geholfen werden. So habe beispielsweise die Abteilung unter Mullah Rasul Waffen, Munition sowie Bargeld erhalten.

    Derweil dementieren sowohl Vertreter der Taliban-Gruppierung, als auch der afghanischen Präsidentschaftskanzlei diese Meldungen. 
    „Die afghanische Regierung unterstützt keine Taliban-Gruppierungen und wehrt sich gegen die völlig grundlosen Anschuldigungen“, erklärte Afghanistans Präsident Aschraf Ghani.

    Zuvor hatte US-Außenminister John Kerry an die Taliban-Miliz zur Einstellung der Gewalt und Rückkehr zu friedlichen Verhandlungen appelliert.

    Die Taliban war als radikal-islamische Miliz von Mullah Mohammed Omar gegründet worden. Die Bewegung ist in vielen Ländern, darunter auch Russland, als terroristische Vereinigung verboten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Russland besorgt: Taliban nach Mullah Mansurs Tod mit neuem Chef noch radikaler?
    Nach schwerem Anschlag in Kabul - erstmals wieder Taliban-Terroristen hingerichtet
    Tötung von Taliban-Chef – Pakistan fordert von USA Erklärungen
    Familien-Clan baut Haus in Neukölln ohne Genehmigung – Baustadtrat wusste Bescheid
    Tags:
    Finanzierung, Friedensverhandlungen, Verhandlungen, Munition, Finanzhilfe, Waffen, Taliban, Aschraf Ghani, John Kerry, Afghanistan, USA