16:19 22 November 2019
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    Gefährlicher Spionageflug: US-Militärattaché in Russlands Verteidigungsamt zitiert

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    Nach einem gefährlichen Flug eines US-Spionageflugzeugs unweit der russischen Pazifik-Küste hat das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag den Militärattaché der amerikanischen Botschaft einbestellt. Nach russischen Angaben flog der Jet mit abgeschalteten Transponder in einer Höhe, in der auch zivile Maschinen fliegen.

    Die russische Luftabwehr habe am 22. Mai über dem Japanischen Meer ein US-Aufklärungsflugzeug des Typs RC-135 lokalisiert, das mit abgeschaltetem Transporter unweit der russischen Grenze spioniert habe, teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit.  Dabei sei der Amerikaner in einem Höhenbereich geflogen, der vom regulären zivilen Luftverkehr genutzt werde. Fluglotsen der Flugsicherung seien darüber nicht informiert gewesen.

    Am Sonntag hatten Medien berichtet, dass zwei europäische Passagiermaschinen über dem Japanischen Meer einem nicht identifizierten Flugzeug nur knapp ausgewichen seien. Der Vorfall ereignete sich im Verantwortungsbereich der russischen Flugsicherung.

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    Pazifik, Japanisches Meer