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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Russland ruft alle Konfliktparteien, die sich bereits der Waffenruhe in Syrien angeschlossen haben, dazu auf, die übernommenen Verpflichtungen streng umzusetzen, wie der Chef des russischen Zentrums für Versöhnung in Syrien, Sergej Kuralenko, sagte.

    „Wir fordern von allen Seiten, die das Abkommen über die Feuereinstellung unterzeichnet haben, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Wir fordern Washington erneut dazu auf, die Arbeit mit den durch die USA kontrollierten Formationen der sogenannten ‚gemäßigten‘ syrischen Opposition weiter fortzusetzen, damit sich diese auch der Waffenruhe anschließen können“, so Kuralenko.

    Außerdem fordere Moskau von den USA, den Abzug derjenigen Einheiten, die die Waffenruhe einhalten, aus den von der Al-Nusra-Front und anderen international anerkannten Terrororganisationen kontrollierten Gebieten weiter fortzusetzen.       

    In Aleppo und den umliegenden Gebieten kämpfen trotz der erklärten Waffenruhe weiter die Islamisten einerseits gegen Kurden und die syrische Armee andererseits. Außerdem werden immer wieder kurdische Stellungen von der türkischen Armee nahe der Stadt Azaz beschossen.

    Zugleich haben sich bereits einhundert Ortschaften in Syrien der Feuerpause angeschlossen.

    Auch im Raum Aleppo gilt seit dem 5. Mai eine Waffenruhe. Diese Provinz war in letzter Zeit Schauplatz erbitterter Kämpfe gewesen. Terroristen hatten Ende April zwei Großversuche unternommen, die Stadt vom Westen her zu stürmen. Die syrische Regierungsarmee konnte beide Attacken unter Einsatz der Luftwaffe abwehren.

    Seit dem 27. Februar gilt in Syrien eine Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen. Die von Russland und den USA vermittelte Feuerpause nimmt Angriffe auf die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS), die Al-Nusra-Front und andere vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestufte Gruppen aus.

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    Tags:
    Einhaltung, Waffenruhe, UN-Sicherheitsrat, Al-Nusra-Front, Terrormiliz Daesh, Sergej Kuralenko, Russland, Türkei, USA, Syrien