14:54 29 November 2020
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    Polen und andere Länder Osteuropas empfinden als EU-Mitglieder keine Gleichberechtigung in der Union. Der EU „mangelt es an Gefühl der Brüderlichkeit von ebenbürtigen Völkern und Staaten“, beschwerte sich nach Angaben von Polsat News Präsident Andrzej Duda im norwegischen Nobelinstitut in Oslo.

    „Wir, Polen, und andere Völker und Staaten Mittelosteuropas, die der EU nach dem Fall des Eisernen Vorhangs beigetreten sind, spüren am meisten, dass die EU in ihrem Inneren keine Union von ebenbürtigen Staaten ist, dass solch ein spezifisches Konglomerat von Interessen existiert, wo einige ihre Interessen den anderen aufzwängen können“, sagte Duda, der in Oslo mit dem Vortrag „Frieden und Gerechtigkeit durch das internationale Recht und die globale Sicherheit“ auftrat. 

    Diese Situation führe zu einer „Verwässerung der EU“ und dazu, dass die wichtigsten Elemente der Union wie das Solidaritätsgefühl und eine gemeinsame Verantwortung verschwinden. 

    Die Lösung des Problems besteht Duda zufolge in der Nichtunterteilung der EU in zwei Teile, einen reichen und „den restlichen Teil der EU“. 

     

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    Tags:
    ebenbürtig, mangelhaft, Gleichberechtigung, EU, Andrzej Duda, Polen