22:35 29 November 2020
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    Ein Treffen zwischen dem US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un hält der Nordkoreas UN-Botschafter So Se Pyong für sehr unwahrscheinlich: Den Wunsch des Republikaners sieht der Diplomat als „eine Art Propaganda oder Werbung“ an, schreibt Reuters.

    „Es ist Sache des Staatsoberhauptes, darüber zu entscheiden, ob er sich mit ihm (Trump – Anm. d. Red.) trifft oder nicht, doch ich glaube, dass Trumps Vorschlag Unsinn ist“, so So Se Pyong gegenüber Reuters.

    Trumps Worte seien nur als eine Geste im Rahmen seiner Wahlkampagne zu betrachten. „Da gibt es keinen Sinn, keine Aufrichtigkeit“, so der Diplomat.

    Vergangene Woche hatte Trump sich in einem Interview mit Reuters für Verhandlungen mit Kim Jong Un bereit erklärt, um Pjöngjangs Atomprogramm zu stoppen, und schlug dabei eine Wende in der US-Politik gegenüber dem abgeschotteten Land vor. „Ich würde mit ihm (Kim Jong Un — Anm. d. Red.) sprechen. Ich hätte keine Probleme damit, mit ihm zu sprechen“, so Trump.

    Dabei würde er China als den einzigen diplomatischen und wirtschaftlichen Partner Nordkoreas unter Druck setzen, um eine Lösung zu finden.

    „Ich würde China unter viel Druck setzen, weil wir eine enorme wirtschaftliche Macht über China haben“, betonte der US-Milliardär. China könne das Problem nur mit einem Treffen oder einem Anruf lösen.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl, Atomprogramm, Treffen, Donald Trump, Nordkorea, USA