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    Großbritanniens Außenminister Philip Hammond hat im Parlament darlegen müssen, dass der neue „Chief-Mouser“ des britischen Außenministeriums, Kater Palmerston, kein EU-Spitzel ist.

    Mitte April hatte das Foreign Office einen neuen „Mitarbeiter“ angeheuert: Kater Palmerston soll als Chef-Mäusefänger das King-Charles-Gebäude von einer Mäuseplage befreien.

    Nun war aber der schwarz-weiße Kater verdächtigt worden, für die europäischen Geheimdienste zu arbeiten. Der Verdacht, der Stubentiger sei eigentlich ein Spion, wird auch dadurch genährt, dass fast nichts über seine Vergangenheit überliefert ist: Palmerston stammte aus dem Tierheim, Näheres ist nicht bekannt.

    Der britische Außenminister Philip Hammond wies den Vorwurf jedoch zurück: „Er ist definitiv kein Agent und ich kann kategorisch versichern, dass Palmerston regelgerecht überprüft wurde“, antwortete er auf die Frage eines Parlamentariers, ob der Kater, der vor dem Hintergrund eines möglichen Brexits auch von der EU-Kommission eingeschleust hätte werden können, auch ordentlich vom Sicherheitsdienst gescannt worden sei.

    Zudem sei bei dem Kater nach mehreren Überprüfungen auch eine „100-prozentige Präsenz“ auf seiner Arbeitsstelle nachgewiesen worden. Die Lieblingskatze des britischen Schatzkanzler George Osborne „Freya“ dagegen sei schon seit zwei Jahren nicht beim Mäusefangen gesichtet worden, betonte Hammond.

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    Tags:
    Spionage, Agent, Kater, Foreign Office, Philip Hammond, Großbritannien