19:13 29 März 2017
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    Railgun, 2012

    „Railgun“: USA wollen China und Russland mit neuer Wunderwaffe „abschrecken“ - VIDEO

    © AP Photo/ AP Photo/U.S. Navy, John F. Williams
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    Bei einem hypothetischen Konflikt mit Russland im Baltikum oder China im Südchinesischem Meer könnten die USA eine neue Waffe anwenden, wie The Wall Street Journal unter Berufung auf Militärkreise schreibt. Diese allerdings befindet sich schon seit über einer Dekade in der Entwicklungsphase.

    Das Magazin hat ein Video veröffentlicht, das angeblich jüngste „erste Testschüsse“ der sogenannten Railgun, einer Schienenkanone, die Elektromagneten statt Schießpulver benutzt, zeigen soll. Allerdings handelt es sich bei den Aufnahmen größtenteils um Ausschnitte aus Videos, die bereits seit 2012 im Internet kursieren.

    Nach Angaben des Pentagons kann das Geschoss einer Railgun die Geschwindigkeit von maximal Mach 6, d.h. etwa sechsfache Schallgeschwindigkeit erreichen, bis zu 200 Kilometer entfernte Ziele treffen und aus sieben Kilometern Entfernung 30 Zentimeter dicke Stahlplatten durchschlagen.  Das Projektil wird mit elektromagnetischen Wellen entlang zweier parallel laufender Schienen beschleunigt. Seit 2005 sollen in das Projekt bereits 500 Millionen Dollar investiert worden sein, wobei für die Weiterentwicklung noch weitere 800 Millionen benötigt würden.

    Die Railgun sei als eine Antwort der USA auf den Verlust ihrer Vorherrschaft in der Entwicklung von Präzisionswaffen zu sehen, schreibt WSJ. So seien die US-Militärstrategen erst kürzlich von der „Kraft und Präzision“ der neuen russischen Marschflugkörper beim Syrien-Einsatz beeindruckt worden.

    „Man darf die Tatsache nicht ignorieren, dass Russland sehr gut in der Herstellung konventioneller Munition für große Reichweiten ist. Wir müssen in der Lage sein, diesen Waffen etwas entgegenzusetzen. Die Railgun bietet uns diese Möglichkeit“, zitiert das Blatt den US-Vizeverteidigungsminister Robert Work.

    Laut Work könnte künftig nicht nur die Navy, sondern auch die Armee mit solchen Schienenkanonen ausgestattet werden. Die Railgun soll gegen feindliche Schiffe, Panzer, Terroristenlager und auch bei der Luftabwehr eingesetzt werden.

    Ein US-Schiff könnte bereits diesen Sommer mit einer solchen Kanone ausgestückt werden, teilte seinerseits Fox News unter Berufung auf die Kolumnistin und Militärexpertin Allison Barrie mit, die diese Information aus Militärkreisen erhalten haben will.

    Zum Thema:

    Pentagon: Russlands Atomwaffenpotential zwingt USA zum Nachrüsten
    Tags:
    Schienenkanone, Railgun, Pentagon, Robert Work, China, Russland, USA
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    • Hasipapa
      COOL, das Ding schießt mit Strom. Ein EMP und Tschüß. Und wenn das Geschoß nach 200km ankommt ist der Gegner auch ein bischen weitergegangen. Und was ist mit der Abweichung des Geschosses durch Wind und Wetter und Luftfeuchtigkeit. Naja, und Sprengstoff nimmt das Ding auch nicht mit. Also richtig Angst macht mir das Ding nur als Beduine. Wenn ich mit meiner Familie seelenruhig und keinem Angriff erwartend (das ist nach deutschem Recht ein Mordmerkal) in meinem Lehmhaus in Syrien sitze. Wenn das Ding abgeschossen wird gibt es einen riesigen Elektromagnetischen Impuls. Und dann wirfs du einen Marschflugkörper drauf. Und Tschüß damit.
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      Ich, die sind da schon vor 50Jahren gelandet.
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      Antwort anredstar59(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      redstar59, die 6 Mach sind doch erst der Anfang. Bei Experimenten mit Railguns während der Strategischen Verteidigungsinitiative (SDI) der USA wurden Geschwindigkeiten von über 35 km/s erreicht.
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      HHJung, kann es sein, dass sie jetzt den Mond mit Holywood verwechseln ?

      Grüße
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      HHJung, aber ich frage mich : wer soll dieses Gerät noch bedienen nachdem eine Iskander über diesem zerplatzt ist............wer.........wer...........wer.
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      Ich, nicht wieder so ein Verschwörungstheoretiker...
      www.3sat.de/page/?source=/nano/diverses/105514/index.html
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      Ich, oder einfach das Video anschauen
      www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=13586
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      HHJung, Jeder Schuljunge weis heute, dass es 1969 noch keine technischen Voraussetzungen
      gegeben hat auf dem Mond sauber zu landen ohne abzustürzen und erst rech nicht vom mond zurück zu kommen . Selbst bei Versuchen den Mond zu umkreisen nach der angeblichen Mondlandung haben US-Kosmonauten "fast" und mit dem Leben bezahlt.
      Es gibt bis Heute keinen aber auch nicht den geringsten Nachweis, dass US-Amerikaner auf dem Mond gelandet waren überhaupt nichts.
      Jeder weis aber mittlerweile und es wurde auch schon indirekt von der NASA zugegeben, dass die angebliche Mondlandung in Holywood gedreht wurde um Russland technisch und politisch einzuengen was ja wieder mal nicht geklappt hat.
      USA _ schlimmste Lügner unter der Sonne. lach, lach, lach.
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      Sportpapst
      Das ist die Zukunft......
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      SportpapstAntwort anredstar59(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      redstar59, es sind 2058 m/s nicht 1800m/s............................................

      und das ist verdamt schnell, für ein geschoss in Bodennähe.

      Eine Iskander Raktete fliegt standart 2100 m/s und unter diversen umständen 2600 m/s...................
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      Ich, nicht jeder Schuljunge......nur solche Verschwörungstheoretiker wie du einer bist....und es gibt genug Nachweise das Sie auf dem Mond gelandet sind. Einfach das Video angucken.
      www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=13586
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      Ich, ausserdem hätte die Sowjetunion die Welt informiert, wenn sie spitz bekommen hätte, dass der Funkspruch der US-amerikanischen Konkurrenz von der Erde abgegeben worden wäre. Zweitens: Das Mondgestein, das bei der Apollo-11-Mission eingesammelt wurde, ist identisch mit dem, das ferngesteuerte russische Sonden vom Mond mitgebracht haben. Drittens: Es gab stundenlange Live-Übertragungen direkt vom Mond, die zahlreiche Stationen weltweit empfangen haben. Die Antennen waren dabei zum Mond ausgerichtet. Viertens: Viele vermeintliche Beweise für eine Fälschung lassen sich wissenschaftlich ganz einfach widerlegen.
    • Ullrich HeinrichAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      W.AderLTB,
      Wie nahezu JEDER Rüstungshersteller dieser Welt - egal, welche Sprache er spricht.
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      rikasulke
      Russische Ingenieure und Physiker schmunzeln nur und grinsen in sich hinein!
    • Hagbard Celine
      Kalter Kaffee, schon Sacharov hat an ähnlichen Geräten geforscht. Der nächste Schritt in der Wehrtechnik der wirklich einen Vorteil bringen würde wäre ein Gerät das einen hochkonzentrierten Neutronenstrahl hervorbringt. Alles andere "zerfliegt" nach relativ kurzer Distanz, zumindest in der Atmosphäre.
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      rikasulke
      Jeder Elektriker, der die Funktion eines Drehstromasynchronmotors, eines Linearmotors,
      ihre Nachfolger und so weiter, versteht, baut, wenn er sich damit beschäftigt, so eine
      Schiesskanone! Die Bemerkungen russischer Spezialisten sind absolut realistisch. Die USA
      erzählen immer, dass sie etwas entdeckt haben, und wenn diese Entdeckung von seriösen
      ausländischen Wissenschaftlern auseinander genommen wird, dann liegt nur noch unfertiger halber Kram auf dem Tisch!
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      Ecker
      Könnte mir vorstellen, dass diese Waffe zum Beschuss von Satteliten oder sonstigen Objekten im Orbit geeignet wäre, wenn sie denn den Orbit erreicht. Einen Vorteil bei atmosphärischem Beschuss gegenüber gelenkten Raketen kann ich nicht erkennen. Für die Raketenabwehr in der Atmosphäre scheint sich ein ordentlicher Laser eher zu eiignen.
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      Udo
      Ich frage mich nur, wie solch ein Gerät eigentlich zielsicher auf 200 km treffen soll. Auch wenn es die 200km in ca. 30-35sekunden hinter sich bringt, bewegen sich ja die meisten Ziele irgendwie.
      Ist schon klar, wenn es trifft, dann fliegt alles auseinander, oder es ist z.b. einfach nur ein kleineres Loch im Schiff, weil es so schnell durch das Metall brettert? Wenn es nicht den Maschinenraum, oder Munitionskammer etc. trifft.
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      Der Realist
      Massen Vernichtungswaffen a la USA
      Angeber.
      Reicht nicht der Atomschlag gegen Japan???
      GENOZID an zivile BEVÖLKERUNG
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      rikasulke
      Jeder Elektriker kennt einen Asynchronmotor, rotierend und linear. Wenn
      er dann noch ein guter Mechaniker ist, dann baut dieser sich selber eine
      elektromagnetische Kanone und beschiesst damit seinen Nachbarn auf
      der anderen Strassenseite! Alles Weitere ist eine Frage der Entwicklung.
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