16:00 10 April 2020
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    Der Verzicht auf die Russland-NATO-Grundakte von 1997 wird eine neue Phase des Wettrüstens direkt einleiten, erklärte der russische Botschafter bei der nordatlantischen Allianz, Alexander Gruschko, am Montag.

    Dieses Dokument bleibe einer der wenigen hemmenden Faktoren. „Deshalb sind wir der Ansicht, dass seine Bedeutung auf keinen Fall bagatellisiert werden darf“, sagte der Diplomat in einem Interview der Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" (Dienstag). „In mehreren NATO-Ländern gibt es politische Kräfte, die die Grundakte fallen lassen wollen. Das wäre äußerst gefährlich.“

    In diesem Fall werde Europa das Risiko eingehen, die letzten Instrumente für die Gewährleistung der Sicherheit einzubüßen, die sich nicht auf das Gleichgewicht von Bedrohungen und Gegenbedrohungen stützen. „Eine solche Entwicklung würde die Lage in Europa deutlich destabilisieren, was den gesamteuropäischen Interessen zuwiderlaufen würde“, sagte Gruschko.

     

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    Tags:
    Russland-NATO-Grundakte, NATO, Alexander Gruschko, Europa, Russland