10:51 18 August 2017
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    Kurdische Frauen im Kampf gegen IS in Rakka

    Dutzend Dörfer befreit: Kurden-Vormarsch in Rakka hinterlässt „viele tote IS-Kämpfer“

    © REUTERS/ Rodi Said
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    Kurdische Einheiten der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) setzen ihren Vormarsch in der syrischen Provinz Rakka fort und haben Montag zwölf Dörfer von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) befreit.

    „Unsere Einheiten setzen die Offensive in Richtung der Stadt Tabqa fort, zwölf kleine Dörfer wurden von den IS-Kämpfern befreit. Viele von ihnen wurden getötet, allein wir haben hier 15 Tote“, heißt es in einer Erklärung der Kurdischen Selbstverteidigungskräfte (YPG), die den Kern der SDF bilden. Die kurdischen Kräfte sollen dabei auch Waffen erbeutet haben, darunter zwei Panzerabwehr-Granatwerfer und zwölf Kalaschnikow-Sturmgewehre. Über Verluste in den Reihen der SDF wird indessen nichts mitgeteilt.

    Die syrische Stadt ath-Thaura (al-Tabqa) befindet sich 40 Kilometer von der IS-Hochburg Rakka entfernt. Die SDF unternehmen gegenwärtig mit Luftunterstützung seitens der US-geführten internationalen Anti-IS-Koalition eine Operation, um Rakka von den Verbindungswegen zur türkischen Grenze abzuschneiden, über die die Kämpfer der Terrormiliz Waffen, Munition und Verstärkung erhielten.

    Ath-Thaura ist für sein mit sowjetischer Hilfe erbautes Euphrat-Wasserkraftwerk an der Tabqa-Talsperre bekannt, die eine Verbindung zwischen dem Euphrat und dem Assad-See schafft.

    Die „Demokratischen Kräfte Syriens“ sind eine Vereinigung der bewaffneten Oppositionskräfte im Norden Syriens.

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    Kurden, Terrormiliz Daesh, Rakka, Syrien
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