23:35 17 August 2017
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    Ein zerstörtes Gebäude in syrischer Stadt Idlib nach einem Luftangriff

    Moskau: Meldungen über angebliche russische Angriffe auf Idlib „Schreckgespenst“

    © REUTERS/ Khalil Ashawi
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    Russland hat keine Luftangriffe in Syrien in der Provinz Idlib geführt, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag erklärte. Syrische Menschenrechtler und die türkischen Behörden hatten zuvor von Dutzenden Opfern unter der Zivilbevölkerung bei Angriffen der russischen Luftwaffe auf Idlib gesprochen.

    „Die russische Luftwaffe hat keinerlei Kampfaufgaben und erst recht keine Schläge in der Provinz Idlib ausgeführt“, so der Sprecher der russischen Verteidigungsbehörde, Igor Konaschenkow. 

    Er rief auch dazu auf, sich kritischer gegenüber beliebigen „Schreckgespenstern“ des „britischen Tandems“ in Gestalt der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London und der Nachrichtenagentur Reuters zu verhalten. 

    „Sobald wir der Welt Daten der objektiven Kontrolle präsentieren, die ihre früheren Falschmeldungen dementieren, versuchen weder die ‚Beobachtungsstelle‘ noch die Nachrichtenagentur nicht einmal, ihnen Gehör zu schenken, geschweige denn, ein Dementi zu veröffentlichen“, betonte Konaschenkow.

    Am Dienstag hatte die Agentur Reuters unter Berufung auf Daten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gemeldet, dass bei russischen Luftangriffen auf Idlib mindestens 23 Menschen getötet worden seien. Nach einer Information der Menschenrechtler soll es der stärkste Luftangriff seit Ende Februar  — seit der Vereinbarung über die Waffenruhe – gewesen sein.

    Seit dem 27. Februar gilt in Syrien eine Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen. Die von Russland und den USA vermittelte Feuerpause nimmt Angriffe auf die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuften Gruppen aus. 

     

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    Tags:
    Feuerpause, Luftangriffe, Opfer, Menschenrechte, Waffenruhe, UN-Sicherheitsrat, Igor Konaschenkow, Idlib, Syrien
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