15:47 30 Oktober 2020
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Die Entscheidung der russischen Regierung, einige Rohstoffe zur Produktion von Babynahrung von der Sanktionsliste zu streichen, resultiert aus einem Mangel an solchen Produkten in Russland. Das sagte Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch am Mittwoch in einer Stellungnahme zum jüngsten Regierungsbeschluss.

    Demnach dürfen Rind- und Geflügelfleisch sowie Gemüse aus dem Westen wieder nach Russland eingeführt werden, aber nur, wenn sie für die Produktion von Babynahrung bestimmt sind. „Wir haben Kapazitäten zur Herstellung von Babynahrung, es mangelt allerdings an organischen Rohstoffen dazu“, sagte Dworkowitsch. Die Regierung werde alle Anstrengungen unternehmen, um einen Absatz dieser Produkte auf dem Schwarzmarkt zu verhindern.

    Zugleich sagte der Vizeregierungschef, dass die Liste der unter das Einfuhrverbot fallenden Lebensmittel nicht mehr gekürzt wird. „An dem Beschluss, den Import von Erzeugnissen zur Produktion von Babynahrund zu genehmigen, wurde lange gearbeitet. Hierbei dürfte es keine Überraschungen geben“, betonte Dworkowitsch.

    Der am 27. Mai von Ministerpräsident Dmitri Medwedew unterzeichnete Beschluss wurde am Mittwoch veröffentlicht.

     

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    Babynahrung, Sanktionslockerung, Arkadi Dworkowitsch, Russland