21:55 09 Dezember 2019
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    Deutsche Polzisten verhaften Flüchtling in Berlin

    Flüchtlinge: Straffälligkeit sichert Aufenthalt - De Maizière warnt vor neuer „Mode“

    © AFP 2019 / John Macdougall
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    Um nicht abgeschoben zu werden, bedienen sich Flüchtlinge in Deutschland laut Innenminister Thomas de Maizière eines Tricks: Die Ausreisepflichtigen lassen sich vor dem Abschiebungstermin bei einer Straftat erwischen, um dann in Deutschland bleiben zu können, wie Focus Online berichtet.

    Mehrere Asylbewerber, vor allem aus den Maghrebstaaten, werden de Maizière zufolge nicht abgeschoben, weil sie kurz vor dem Ausreisetermin eine Straftat begangen haben. Die Ausreisepflichtigen wollten damit aktiv die Abschiebung hinauszögern: Sie wüssten, dass sie dann vor einem deutschen Richter landen und in Deutschland bestraft werden müssten, so de Maiziere.

    Der Minister warnte vor dieser Tendenz und sagte, daraus dürfe keine „Mode“ werden. Laut Focus Online zählte er auch weitere Methoden auf, mit denen Ausreisepflichtige versuchten, einer Abschiebung zu entgehen: „Es wird untergetaucht, es werden falsche Atteste vorgelegt, die Familie wird getrennt untergebracht und vieles andere mehr“, so der Innenminister.

    De Maizière zeigte sich insgesamt jedoch mit den aktuellen Abschiebungs- und Rückführungszahlen zufrieden: Die Zusammenarbeit mit den Bundesländern und den meisten Herkunftsländern funktioniere gut.

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    Tags:
    Abschiebung, Migranten, Thomas de Maizière, Deutschland