06:17 21 Januar 2020
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    Das State Department hat gestanden, dass ein Teil eines täglichen Briefings der früheren Ministeriumssprecherin Jen Psaki absichtlich gelöscht worden war.

    Es geht um eine Pressekonferenz vom 2. Dezember 2013, in der Psaki bestätigt hatte, dass die USA und der Iran Geheimgespräche zum iranischen Atomprogramm geführt hatten. Somit gab die Sprecherin im Grunde genommen zu, dass Washington die Presse belogen hatte, indem derartige Kontakte dementiert wurden. US-Medien und die Öffentlichkeit des Landes reagieren normalerweise scharf auf den Betrug durch die Behörden.

    „Wir stellten fest, dass zum Löschen dieses Teils der Aufzeichnung ein Antrag gestellt worden war. Wir wissen nicht, wer Initiator war und warum der Antrag erfüllt wurde“, sagte Ministeriumssprecher John Kirby.

    Der für das Löschen zuständige Redakteur berief sich auf eine telefonische Anweisung eines Mitarbeiters des Pressedienstes, an dessen Namen er sich nicht mehr erinnern konnte. Kirby zufolge gibt es keine Sonderregelung für das Handhaben der Aufzeichnungen. Deshalb könnte von einem Verstoß und von Ermittlungen keine Rede sein. „Aber ich werde die gültige Ordnung so ändern, dass sich derartige Situationen nie wiederholen“, versicherte Kirby.

     

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    Tags:
    Löschen, Iran-Briefing, Jennifer Psaki, John Kirby, USA