04:33 27 November 2020
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    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (142)
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    Die UN wirft dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst (SBU) „systematisches Foltern“ vor, wie die britische Zeitung „The Times“ unter Verweis auf den UN-Generalsekretär-Assistenten für Menschenrechte, Ivan Šimonović, berichtet.

    Der SBU organisiere systematische Razzien und setze Folter gegen die Personen, die als Sympathisanten der Kämpfer im Donbass gelten, so Šimonović. Einen entsprechenden Bericht über die Lage in der Ukraine hat die UN vor kurzem vorgestellt.

    Dieses Dokument berichte von zahlreichen Fällen rechtswidriger Festnahmen, Folter und unmenschlicher Behandlung in Kiew sowie im Donbass. Die UN entlarvte dabei zum ersten Mal das Ausmaß und die Brutalität der Maßnahmen, die von der ukrainischen Regierung unterstützt würden, so The Times. Außerdem seien die Menschenrechtler sehr darüber besorgt, dass es in der Ukraine weitere fünf geheime Gefängnisse gebe, die Kiew unter seiner Kontrolle halte.

    Der UN-Ausschuss gegen Folter habe auf eine Inspektion dieser Einrichtungen verzichten müssen, wie aus dem Gremium verlautete, weil der SBU ihnen das Betreten dieser Haftanstalten untersagt habe.

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    Tags:
    Gefängnisse, Folter, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Ukraine