05:15 18 Oktober 2018
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    Top-10 der „süßesten“ Sünden von Präsident Poroschenko - Medien

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    Politik
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    Petro Poroschenko steht kurz vor seinem zweiten Präsidenten-Jahrestag. Am 7. Juni 2014 wurde der milliardenschwere „Schokoladenkönig“ zum Präsidenten der Ukraine. Aber wodurch zeichnet sich Poroschenko wirklich aus? Zum größten Teil allerdings - für seine Fehler, wie Focus Online berichtet.

    Die Liste seiner Fauxpas und echten Fehltritte wird mit der Zeit immer länger, was ihm und seiner Regierung das Misstrauen sowohl der Bürger des eigenen Landes als auch bei den westlichen Partnern sichert.  Die ukrainische Journalistin Chrystyna Berdynskych hat für die ukrainische Zeitung „Nowoe wremja“ die zehn Hauptsünden des Wirtschaftsmagnaten und nebenberuflichen Staatschefs aufgezählt.

    1.    Doppelspiel:
    Business und Präsidentenjob unter einem Hut zu bringen, ist gar nicht so einfach. Das Versprechen, seine Schokofabrik „Roshen“ zu verkaufen, hat er auch nach zwei Jahren noch nicht eingelöst.

    2.    Protektion:
    Die fragwürdigen Angelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft werden nahezu unsichtbar gemacht. Sie gilt als besonders korrupt.

    3.    Dunkle Bekannte:
    Mit „dunklen Persönlichkeiten“, wie etwa Oles Dovhij, dem ehemaligen Sekretären vom Kiew-Staatsrat und heutigem Abgeordneten der Werchowna Rada, befreundet zu sein, sollte doch zu Denken geben.

    4.    Vetternwirtschaft:

    Bestellung von Jurij Stez zum Minister für Informationspolitik. Poroschenkos Frau, Marina Poroschenko, ist Patentante der Tochter von Stez. Und wer weiß, vermutlich ist das nur ein Beispiel.

    5.    Geschäfte mit Oligarchen:
    Poroschenko und sein Team treffen sich regelmäßig mit Multimillionären. Details bleiben geheim.

    6.    Nepotismus:
    Der 31-jährige Aleksej Poroschenko ist Abgeordneter der Werchowna Rada. Damit sie sich öfter sehen, bestimmt.

    7.    Eitelkeit und Medien:
    Der Wunsch nach einem eigenen Fernsehsender ist erfüllt. Unklar ist, wer — Silvio Berlusconi in Italien oder Poroschenko —  als erster Staatsbeamter einen Sender besaß.

    8.    (Un-)Bewusste Unaufmerksamkeit:
    Bei den Nachwahlen in der Region Tschernihiw 2015 ist weggeschaut worden, zahlreiche Unregelmäßigkeiten wurden ignoriert.

    9.    Nicht so feine Gesellschaft:
    Poroschenkos näher Freund Igor Kononenko ist in viele Affären verwickelt – auf allen Ebenen.

    10.    Offshore Firmen:
    Panama Papers-Enthüllungen zeigten Poroschenkos Beteiligung an zweifelhaften Geschäftspraktiken auf.

    Wie Focus Online meint, könnten einige dieser Sünden mit der schwierigen „Wirtschaftslage“ erklärt werden. Andersherum allerdings, funktioniert der Kausalzusammenhang möglicherweise auch.

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    Tags:
    Werchowna Rada, Petro Poroschenko, Kiew, Ukraine