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    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (142)
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    Moskau hat nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Kiew mit Vertretern des Donbass über den Zugang zur russisch-ukrainischen Grenze bei Donezk und Lugansk von ukrainischer Seite aus einigt, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag im russischen Fernsehen sagte.

    „Wenn die Ukrainer sich mit Donezk und Lugansk über den Zugang zur Grenze zur Russischen Föderation verständigen werden, sei‘s drum. Aber es muss eine echte Vereinbarung sein. Denn sie (Donezk und Lugansk – Anm. d. Red.) haben sicherlich die früheren und heutigen Drohungen aus Kiew nicht vergessen. Sie wurden ‚Banditen, Terroristen, Verbrecher‘ genannt, die in den Knast gehörten und von den Ukrainern nicht als annehmbare Partner und erst recht nicht als Wahl-Teilnehmer betrachtet werden könnten“, erinnerte Lawrow. „Alles hängt nun von Kiew selbst ab.“

    In den Minsker Vereinbarungen sei klar festgelegt, dass „man unmittelbar verhandeln und sich verständigen muss und nicht auf eigene Art handeln, sobald die Konsultationen zu Ende sind“, so der Minister. „Laut den Vereinbarungen müssen die Verfassungsänderungen, der Sonderstatus für den Donbass und die Wahlmodalitäten mit Donezk und Lugansk abgestimmt werden“, betonte Lawrow.

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    Zugang, Sergej Lawrow, Donbass, Ukraine