21:24 24 September 2020
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    Der Kreml zeigt sich besorgt über die Meldungen, laut denen die deutsche Regierung Russland aus seiner Partnerliste streichen und als Rivalen einstufen will.

    „Wenn die Informationen über die neue Fassung des Weißbuchs stimmen, kann das Bedauern und gleichzeitig Besorgnis hervorrufen“, so Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Montag.

    Peskow betonte, nicht Konfrontation sei Russlands Ziel, sondern Vertrauen und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit. Wenn das neue Weißbuch Russland tatsächlich als Rivalen einstufe, bedeute dass, dass die Bundesregierung die russische Position einfach nicht richtig verstehe.

    Die russische Seite sei besorgt, da eine solche Position der deutschen Regierung, die möglicherweise auf „Unverständnis oder falschen Informationen“ basiere, zu Konfrontation, aber keinesfalls Vertrauen und Zusammenarbeit führen würde, sagte Peskow.

    Erstmals seit 2006 erneuert die deutsche Regierung ihr Weißbuch. Das vom Verteidigungsministerium verfasste, 80 Seiten umfassende Werk soll noch vor der Sommerpause vom Kabinett beschlossen werden. Darin heißt es, dass für Deutschland Russland kein Partner mehr, sondern ein Rivale sei, wie Die Welt berichtet.

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    Tags:
    Deutschland, Russland