11:32 15 November 2019
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    Breite Koalition der Vernunft: „Das Denken in Blöcken blockiert das Denken!“

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    XX. Internationales Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (71)
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    Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen ist schwer belastet – auch zwischen den Gesellschaften. Dass die Deeskalation auch in den Köpfen jedes Einzelnen anfangen muss, sagt Dr. Leo Ensel, Konfliktforscher und Autor von Studien über die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen.

    Seine zusammen mit Prof. Grinberg (Russische Akademie der Wissenschaften) initiiierte internationale „Breite Koalition der Vernunft“ will zur Rekonstruktion des gegenseitigen Vertrauens beitragen.

    Herr Dr. Ensel, das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Noch vor drei Jahren waren zum Beispiel die Deutschen bei den Russen – nach den Weißrussen – das zweitbeliebteste Volk. Was hat sich in dieser Zeit verändert? 

    Ja, das ist eine ganz schreckliche Entwicklung, die unbedingt gestoppt werden muss. In der Zwischenzeit hatten wir den Konflikt in der Ukraine, genauer gesagt, einen Konflikt, der sich zum Konflikt um die Ukraine ausgeweitet hat. Und in der Retrospektive wird deutlich, dass dieser Konflikt nicht der Beginn, sondern der bislang sichtbarste Ausdruck eines erneuten geopolitischen Nullsummenspiels zwischen der osterweiterten NATO und dem wiedererstarkten Russland ist.

    Nullsummenspiel – um kurz den Begriff zu erklären – bedeutet ganz einfach: Mein Gewinn ist dein Verlust! Wir haben also wieder eine falsche Alternative ‚Westen versus Osten‘ – das kennen wir noch vom ersten Kalten Krieg. Diese Alternative muss überwunden werden!

    Was waren für Sie ausschlaggebende Punkte, dass das Vertrauen nun auf einen neuen Tiefpunkt gefallen ist — nicht nur in der Politik, sondern auch in der Gesellschaft?

    Das ist genau die Frage, um die sich die jeweiligen nationalen Narrative, also die nationalen Geschichtserzählungen, erbittert streiten. Hier im Westen lautet die offizielle Sprachregelung des Mainstreams: Mit der Annexion der Krim hat der Neue Ost-West-Konflikt begonnen. Wir sehen jedoch in der Retrospektive, dass dieser jetzt neu entflammte Konflikt eine lange Vorgeschichte hat. Wir müssen – aus meiner Perspektive jedenfalls – mindestens bis in das Jahr 1990 zurückgehen. Egal, was im Februar 1990 im Zuge der Verhandlungen um die deutsche Vereinigung Michail Gorbatschow vom US-Außenminister Baker versprochen wurde oder nicht – auch darüber gehen die Geschichtserzählungen ja auseinander –, alle Seiten wären spätestens anlässlich der Pariser Charta im Winter 1990, auf der ja das Ende des Kalten Krieges besiegelt wurde, gut beraten gewesen, dies zum Anlass für eine völlig neue transatlantische Sicherheitsstruktur unter gleichberechtigter Einbeziehung der damals noch existierenden Sowjetunion zu nehmen!

    Das ist unterblieben. Wie wir alle wissen, hat sich dann der Warschauer Pakt aufgelöst, während die NATO sich immer weiter an Russland heran erweiterte. Parallel dazu wandelte sich die NATO im Laufe der letzten 20 Jahre von einem Kriegsverhinderungs- zu einem Kriegsführungsbündnis und im Jahr 2002 kündigten die USA einseitig den ABM-Vertrag. Diese Entwicklung ist in den letzten Jahren eskaliert und Russland fühlt sich bedroht. Sichtbarster Ausdruck ist der jetzt gerade im Installieren begriffene sogenannte Raketenabwehrschild vor Russlands Haustür. Russische Vorschläge zum Bau eines gemeinsamen Raketenschutzschildes wurden vom Westen ignoriert.

    Auf der Münchener Sicherheitskonferenz im Februar 2007 zog Putin bekanntlich die rote Linie, was von der Nato ihrerseits lediglich als neuerstarkte russische Aggressivität interpretiert wurde. Übrigens ist bislang jede neue russische Administration immer mit Offerten an den Westen gestartet, die leider ebenfalls ignoriert wurden.

    Was die Ukrainekrise, die Ereignisse auf der Krim und den Krieg im Donbass angeht, bin ich persönlich der Überzeugung, dass die Krim heute immer noch Teil der Ukraine wäre und der Krieg im Donbass hätte verhindert werden können, wenn der Westen am 21. Februar vor zwei Jahren die neue ukrainische Regierung nicht anerkannt und stattdessen auf der Einhaltung des gerade einen Tag zuvor noch ausgehandelten Abkommens bestanden hätte. – Aber auch das nützt jetzt alles nichts mehr – wir müssen sehen, wie wir da rauskommen und zwar auf allen Ebenen!

    Sie reden nun von einer so genannten „Deeskalation in den Köpfen“. Was ist damit genau gemeint? 

    Wir beobachten gegenwärtig auch auf mentaler und emotionaler Ebene einen erschreckenden Rückfall in die Denk- und Fühlmuster des ersten Kalten Krieges. Im Moment vertieft sich die Entfremdung zwischen den Menschen, die Beziehungen kühlen ab, das Vertrauen sinkt auf den Nullpunkt, die Eskalation in den Köpfen und der Sprache verstärkt sich und es breitet sich ein altes und neues Lagerdenken aus. Wir sehen auch eine zunehmende Ideologisierung auf allen Seiten: Da werden ganz normale mentale und kulturelle Unterschiede künstlich zu völlig unüberbrückbaren Gegensätzen aufgeblasen, die konträren nationalen Narrative dominieren den Diskurs und blockieren ihn heillos und die Gesellschaften werden immer autistischer. Lagerdenken verengt die Wahrnehmung und damit auch die Handlungsoptionen.

    Man könnte das in einem saloppen Satz zusammenfassen: Das Denken in Blöcken blockiert das Denken! – Das ist eine falsche Logik und aus der müssen wir alle aussteigen.

    Das heißt aber auch, dass wir die Frage, wer eigentlich Schuld am neuen Ost-West-Konflikt hat, einfach ausklammern sollen? Also kein Blick zurück, sondern ein reiner Blick nach vorne? 

    Also, wenn ein Kind in den Brunnen gefallen ist, dann kann man nicht zweieinhalb Jahre am Brunnenrand darüber streiten, wer daran schuld ist – das Kind muss raus, und zwar sofort! Das Kind, das in den Brunnen gefallen ist, ist mittlerweile längst nicht mehr nur die Ukraine, sondern möglicherweise die gesamte Sicherheitsstruktur, die noch zu Zeiten des Kalten Krieges zwischen den Supermächten über Jahrzehnte hinweg mühsam erarbeitet wurde. Diese Sicherheitsstruktur wird im Moment ausgehöhlt und wenn dieser Prozess nicht gestoppt wird, können wir sehr bald in einem neuen Kalten Krieg oder vielleicht in einer noch viel schlimmeren Entwicklung landen!

    Zusammen mit Prof. Dr. Ruslan Grinberg, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Wirtschaft an der Russischen Wissenschaftsakademie, haben Sie jüngst einen so genannten „STOP!!!“-Appell verfasst. Es müsse Schluss sein mit der Eskalation in West und Ost. Das heißt, Sie persönlich gehen quasi mit gutem Beispiel voran, was die Vernetzung zwischen Ost und West angeht…  

    Ja, wir wollen beide zeigen, dass es in Wirklichkeit ganz viele gemeinsame Interessen zwischen West und Ost gibt. Übrigens verstehe ich unter Ost und West nicht nur Russland und den sogenannten Westen – damit sind ja meistens die EU oder die NATO inklusive der USA gemeint –, sondern wir möchten ganz bewusst auch die mittel- und osteuropäischen Länder nicht aus dem Blick verlieren. Es gibt ja noch dazwischen die Ukraine und die ist extrem in West und Ost polarisiert – um es einmal vorsichtig auszudrücken –, es gibt Polen, das Baltikum und alle diese Länder haben ihre jeweiligen nationalen Perspektiven. Und diese Perspektiven blockieren sich gegenseitig, wenn wir nicht wieder auf die gemeinsamen Interessen hin fokussieren. Das gemeinsame Interesse muss sein, einen Kalten Krieg und im schlimmsten Falle einen heißen Krieg zwischen Ost und West zu verhindern. Das muss unser gemeinsames Interesse sein und demgegenüber sollten erst einmal alle anderen Perspektiven den zweiten Rang einnehmen.

    Ebenfalls mit Herrn Prof. Grinberg fordern Sie eine breitestmögliche „Koalition der Vernunft“. Wer soll dort Mitglied sein? Wer kann dort Mitglied sein?

    Grundsätzlich können in dieser „Breiten Koalition der Vernunft“ alle Menschen aus allen direkt oder mittelbar betroffenen Ländern mitmachen, die bereit sind, ihre jeweiligen Geschichtserzählungen zugunsten des gemeinsamen Anliegens – nämlich der Deeskalation – zurückzustellen. Das können Politiker genauso sein, wie sogenannte einfache Bürger. Um es pointiert darzustellen: Aus der Perspektive von Professor Grinberg und mir geht es im Neuen Ost-West-Konflikt gar nicht in erster Linie um einen Konflikt zwischen Russland und dem Westen, es geht auch nicht um einen Konflikt zwischen Politikern und Staatsbürgern. Die eigentliche Frontlinie liegt unserer Meinung nach zwischen neuen und alten Kalten Kriegern – auf welchen Seiten auch immer – und den Menschen, die in allen Ländern für Deeskalation eintreten.

    Dummerweise ist es nun aber so, dass die Kalten Krieger keine gemeinsame Organisation brauchen, um bestens miteinander zu kooperieren: Sie schaukeln sich nach dem bewährten Muster des ersten Kalten Krieges einfach gegenseitig hoch. Aber die Menschen, die auf allen Seiten für Deeskalation eintreten, die müssen irgendeine Form der Vernetzung finden und daran arbeiten wir.

    Von den Regierungen in Ost und West fordern Sie auch einige Sofortmaßnahmen, um das Schlimmste zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu verhindern. Was muss die Politik also Ihrer Meinung nach umgehend umsetzen?

    Oberstes Ziel muss die Verhinderung eines heißen Krieges zwischen dem Westen und Russland sein. Nimmt man dieses Ziel ernst, müssen aber auch alle Schritte, die in einen neuen Kalten Krieg führen könnten, vermieden werden. Und vor allem muss das Erbe des Gorbatschow‘schen Neuen Denkens gerettet werden. Wir hatten das unschätzbare und unverhoffte Glück, dass der Kalte Krieg Ende der 80er-Jahre beendet werden konnte – ohne dass ein einziger Schuss fiel! Das ist meiner Meinung nach vor allem dem Neuen Denken der damaligen Administration der Sowjetunion zu verdanken. Dieses Denken hat die Logik des Wettrüstens besiegt und deswegen finde ich es auch völlig falsch, nassforsch und hurra-triumphalistisch davon zu sprechen, die Sowjetunion hätte den Kalten Krieg verloren.

    Als Folge des Neuen Denkens wurden in Ost- und Westeuropa die gefährlichen Mittel- und Kurzstreckenraketen, die ja atomar bestückt waren, abgezogen. Diese Entwicklung darf auf keinen Fall rückgängig gemacht werden! Leider Gottes sieht es aber danach aus, dass gerade die Installierung des sogenannten Raketenabwehrschilds durch die NATO alle Risiken in sich birgt, dass genau dadurch wieder eine neue Raketendebatte in Europa ausgelöst wird, wir also in die 80er Jahre zurückkatapultiert werden. Grundsätzlich muss an allen Vereinbarungen festgehalten werden, mit denen das atomare Wettrüsten, überhaupt das Wettrüsten zwischen Ost und West, gebändigt werden konnte. Und mittelfristig brauchen wir eine Entspannungspolitik 2.0, die uns aus dieser falschen Logik wieder herausführt. Ich denke, die übergreifende Lösung kann eigentlich nur in der Rekonstruktion des Gorbatschow‘schen „Gemeinsamen Europäischen Hauses“ bestehen. Was auch immer darunter im Einzelnen gemeint ist, muss in einem Aushandlungsprozess zwischen allen beteiligten Staaten auf Augenhöhe geklärt werden.

    In diesem gemeinsamen Haus wohnen gewiss nicht nur Politiker, dort leben vor allem auch die Bürger. Sie schreiben in Ihrem Appell, „Deeskalation beginnt nicht nur von oben – Deeskalation beginnt auch von unten“. Jeder einzelne Bürger soll sich also beteiligen. Wie könnte diese Deeskalation im Leben und Alltag von jedem Einzelnen von uns aussehen? 

    Während des Kalten Krieges, zu Zeiten der westdeutschen Friedensbewegung, gab es einen schönen Spruch, der lautete: „Der Frieden ist zu wichtig, um ihn nur den Politikern und den Militärs zu überlassen!“ Jeder Einzelne ist gefordert und jeder Einzelne kann etwas tun. Gott sei Dank leben wir jetzt nicht mehr, wie im ersten Kalten Krieg, in einer völlig hermetisch getrennten Welt zwischen Ost und West, wo entgegengesetzte Gesellschaftssysteme herrschten und wo die Menschen voneinander so gut wie nichts wussten. Wir leben heute in einem Zeitalter, wo – sowohl in Russland, als auch im Westen – dieselben Gesellschaftssysteme herrschen und auch dieselben Wirtschaftsstrukturen. Die mögen sich im Grad der Demokratisierung etwas unterscheiden, aber diese Situation ist in keiner Weise mehr vergleichbar mit dem Kalten Krieg!

    Das Internet und das Web 2.0 bieten wunderschöne Möglichkeiten, wie Menschen zuerst im virtuellen Raum miteinander Kontakt aufnehmen und miteinander gemeinsame Projekte planen können. Wir plädieren für eine gesamteuropäische Öffentlichkeit – zunächst einmal im virtuellen Raum und später darüber hinaus. Das können autonome Gruppen sein, die auf Basis unseres „STOP!!!“-Appells miteinander Kontakt aufnehmen und gucken, was sie einfach gemeinsam machen können. Auch ganz viele sogenannte unpolitische Veranstaltungen können ungeheure politische Wirkungen entfalten, wenn man beispielsweise ein gemeinsames Rockkonzert organisiert, oder wenn Menschen aus den verschiedenen Ländern zusammen klassische Konzerte aufführen – was auch immer. Vertrauen kann dann wachsen, wenn Menschen wieder in einen gemeinsamen Handlungsprozess kommen. Kooperation kann, Schritt für Schritt, Konfrontation ersetzen. 

    Wenn sich nicht schnell etwas in den Beziehungen verändert, könnte Ihrer Meinung nach ein neuer Kalter Krieg oder sogar Schlimmeres drohen. Was ist denn solch ein „Worst-Case-Szenario“ für Sie? 

    Das möchte ich mir lieber gar nicht ausmalen! Im schlimmsten Falle könnte das tatsächlich ein heißer Krieg zwischen Russland und dem Westen werden. Und damit das verhindert werden kann, müssen – wie ich schon sagte – sämtliche Schritte, die ein erneutes Abrutschen in einen neuen Kalten Krieg zur Folge haben könnten, im Ansatz unterbunden werden. Deshalb: Entspannungspolitik 2.0 und eine neue Pariser Charta! Zugleich sollte die Deeskalation eben nicht nur den Politikern überlassen werden, die sogenannten einfachen Bürger können in ihren Lebensbereichen ebenfalls eine Menge dafür tun. Es bedarf einer lockeren Vernetzung und es kann, wie gesagt, zunächst im virtuellen Raum starten. Menschen aus Ost und West, aus Russland, aus Deutschland, aus der Ukraine – dem Westen und dem Donbass –, aus Polen und aus dem Baltikum können eben noch eine Menge Sachen mehr zusammen machen, als sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen. Übrigens auch Sachen, die erheblich mehr Spaß machen!

    Sie waren Ende Mai  auch bei den „Potsdamer Begegnungen“ in Berlin anwesend, einem Dialog-Treffen von Vertretern Russlands und Deutschlands. Das heißt, es wird also miteinander gesprochen. Ist solch ein Forum ein guter Anfang?  

    Alle Foren, auf denen miteinander gesprochen wird, sind zu begrüßen. Dann wird auch deutlich, dass beide Seiten, wenn sie gemeinsam bestimmte Begriffe verwenden, nicht selten etwas Unterschiedliches damit meinen. Wir sind mittlerweile schon soweit, dass Russen und Deutsche ein gemeinsames Wörterbuch der politischen Lexik entwickeln. Wo gezeigt wird, welche gemeinsamen Begriffen manchmal ganz unterschiedlich verwendet werden. Der Begriff „Gemeinsames Europäisches Haus“ wurde beispielsweise vom Westen in dem Sinne benutzt, dass die EU und die NATO sich erweitern, dass also – aus der Perspektive des Westens – im idealen Falle der gesamte postsowjetische Raum irgendwann Teil der EU und möglicherweise auch der NATO wird.

    Das sehen die Russen vollkommen anders! Die Russen möchten gerne ein Europäisches Haus auf Augenhöhe und darüber muss man miteinander ins Gespräch kommen. Man muss wissen, was alle Seiten meinen, wenn man bestimmte Begriffe benutzt. – Ich würde aber gerne noch etwas ergänzen: Die Potsdamer Begegnungen und der Petersburger Dialog sind Feiertagsveranstaltungen. Nichts gegen Feiertage, aber das normale Leben spielt sich im Alltag ab! Wir, Professor Grinberg und ich, plädieren daher für viele kleine Petersburger Dialoge im Alltag – auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen. Zum Beispiel: Städtepartnerschaften, Jugendaustausch, im Sport, in den interkonfessionellen Dialogen – es gibt tausend Möglichkeiten, wo man Foren schaffen kann. Sie sind ganz wichtig und sie sollten im Alltag stattfinden. Übrigens nicht nur bilateral zwischen Russen und Deutschen, sondern möglichst auch unter Einbeziehung der Menschen in Ost- und Mitteleuropa.

    Interview: Marcel Joppa

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