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    Tokio befürwortet Pläne, den US-Marinestützpunkt Futenma nach Henoko in der Präfektur Okinawa im Süden des Landes zu verlegen. „Das ist die einzig mögliche Variante. Die Regierung wird ihre Position nicht ändern“, erklärte Yoshihide Suga, Generalsekretär des Ministerkabinetts, am Montag, nach Angaben der „Japan Times“.

    Diese Variante sei im Hinblick auf das Zusammenwirken Japans und der USA am günstigsten. Zudem werde (die Verlegung) Risiken minimieren, sagte Suga in einer Stellungnahme zu den Resultaten der Wahl ins Parlament von Okinawa vom 5. Juni, bei der die Gegner des Militärstützpunktes gewonnen hatten.

    Die Futenma-Gegner wollen dank ihrer Mehrheit im Okinawa-Parlament die Schließung des Stützpunktes durchsetzen. Dem Blatt zufolge läuft das der Position der Landesregierung zuwider, die für eine Kooperation mit dem US-Militär plädiert.

    Die US-amerikanische Militärpräsenz auf Okinawa-Inseln sorgt seit Jahren für die Unzufriedenheit der Ortsbevölkerung, weil US-Soldaten oft diverse Zwischenfälle provozieren. Zuletzt hatte ein Marineinfanterist im Mai dieses Jahres eine 20-jährige Japanerin vergewaltigt und ermordet.

     

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    Tags:
    Verlegung, Pläne, Regierung, futenma, Okinawa, Japan