16:17 21 September 2020
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    Der Technologiegigant Google steht seit langem in Verbindung mit dem Weißen Haus und ist nun auch in die Wahlkampagne von Hillary Clinton eingestiegen, wie der WikiLeaks-Gründer Julian Assange bei dem von der Mediengruppe Rossiya Segodnya organisierten Internationalen Medienforum mitteilte.

    Google habe die Macht, den Informationsstrom zu kontrollieren. So gut wie 80 Prozent des NSA-Budgets befinde sich in Privathand, was eine Verbindung zwischen Washington und Körperschaften demonstriere.

    „Zuvor führte Google Geschäfte mit der Administration von Obama. Die Chefs des Konzerns besuchten das Weiße Haus jede Woche in den letzten vier Jahren. Jetzt ist Google direkt in die Präsidentschaftswahlkampagne von Hillary Clinton einbezogen. Eric Shmidt (Ex-Chef von Google – Anm. d. Red.) übernahm die Leitung des Unternehmens, das die digitale Begleitung von Clintons Kampagne ausarbeitete“, sagte Assange.

    Assange zufolge ist Shmidt gleichzeitig ein Co-Vorsitzender des Innovationsausschusses des Pentagons.

    „Google benutzt das US-Außenministerium und umgekehrt. Das ist eine gegenseitige Integration auf verschiedenen Ebenen“, so der WikiLeaks-Gründer.

    „Google kontrolliert 50 Prozent des Marktes der Smartphones. Und wenn sie ein Gerät, das ein Nutzer verwendet, kontrollieren, dann haben sie auch diesen Nutzer unter Kontrolle“, schloss Assange.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, NSA, Google, Julian Assange, Hillary Clinton, USA, Moskau