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    Doping-Skandal: Kreml nennt neue ARD-Doku Verleumdung

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    Als beweislose Verleumdung hat der Kreml den neuen ARD-Streifen über angebliches Doping im russischen Sport bezeichnet. Pressesprecher Dmitri Peskow mutmaßte, dass die dort zitierten „Enthüller“ für ihre Aussagen bezahlt worden seien.

    „Das ist eine ganze Filmreihe mit bekannten Persönlichkeiten, die von hier weggelaufen sind und so offenbar ihre 30 Silbertaler verdienen", sagte Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Donnerstag.

    Die in der Doku erhobenen Anschuldigungen wies Peskow als „kaum überzeugend“ zurück.  „Sie sind durch keinerlei substantielle Beweise untermauert. Deshalb sehen wir das alles nach wie vor als beweislose Verleumdung an.“

    Peskow versicherte, dass die russischen Ermittlungsbehörden bereits den Doping-Vorwürfen gegen die russischen Athleten nachgehen. Ihm zufolge leiteten sowohl das Ermittlungskomitee als auch die Generalstaatsanwaltschaft im Auftrag von Präsident Wladimir Putin entsprechende Ermittlungen ein. Dabei würden sie eng mit den zuständigen internationalen Gremien kooperieren.

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